Ziegenhagen: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Luftkurort '''Ziegenhagen''' ist ein Stadtteil der [[Nordhessen|nordhessischen]] Kleinstadt [[Witzenhausen]] im [[Werra-Meißner-Kreis]] mit etwa 700 Einwohnern.
 
Der Luftkurort '''Ziegenhagen''' ist ein Stadtteil der [[Nordhessen|nordhessischen]] Kleinstadt [[Witzenhausen]] im [[Werra-Meißner-Kreis]] mit etwa 700 Einwohnern.
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Dort wo der [[Kaufunger Wald]] bis in das [[Werra]]tal reicht, stand im 11. Jahrhundert das Stammschloss derer von “Cygenberch”. Als erster wird in alten Urkunden Dedo Comes de Cygenberch im 12. Jahrhundert genannt. Seine Gattin Helmburg war eine geborene [[von Dassel]].
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Vermutlich wurde die [[Burg Ziegenberg]] bereits um 1100 erbaut. Die ersten Häuser des Orts lehnten sich unmittelbar an den Burgberg an.
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Nach der Erorberung der Burg im Jahre 1320 unter [[Landgraf Otto I.]] von [[Landgrafschaft Hessen]] kam diese an die [[Familie von Berlepsch]], später an die [[Familie von Buttlar]]. Mitte des 16. Jahrhunderts wird Erasmus von Buttlar als der letzte Besitzer genannt, bevor die Burg verfiel und teilweise abgebrochen wurde.
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=== Glasbläser im Kaufunger Wald ===
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Um 1500 kamen aus dem böhmisch-sächsisch-thüringischen Raum wandernde Glasbläser auch in den Kaufunger Wald und errichteten dort ihre Glasfabrikationsanlagen. Der Baumbestand diente als Brennmaterial, und quarz- haltiger Sand als Rohstoff. Eine feste Glashütte entstand erst um 1780 an der Stelle des heutigen gleichnamigen Ortsteils. Auch der Nymphenteich entstand durch den Bau der Glashütte. Zum Transport der mit bis zu 100 Zentnern mit Glas beladenen Wagen wurden zeitweise 15 Pferde gehalten, bevor die Glashütte 1907 nach [[Immenhausen]] verlegt wurde. Mit der Hütte zogen seinerzeit an die 200 Menschen von Ziegenhagen fort.
  
 
== Sehenswürdigkeiten ==
 
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== siehe auch ==
 
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* [[Arbeitersiedlung zur Glashütte]]
 
* [[Arbeitersiedlung zur Glashütte]]
* [[BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Ortsverband Witzenhausen]]
 
 
* [[Burg Ludwigstein]]
 
* [[Burg Ludwigstein]]
 
* [[Burg Ziegenberg]]
 
* [[Burg Ziegenberg]]
 
* [[Erlebnispark Ziegenhagen]]
 
* [[Erlebnispark Ziegenhagen]]
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* [[Hoher Meißner]]
 
* [[Kaufunger Wald]]
 
* [[Kaufunger Wald]]
  
 
== Weblinks ==
 
== Weblinks ==
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* [http://www.kurverwaltung-ziegenhagen.de www.kurverwaltung-ziegenhagen.de]
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* [http://www.burgenwelt.de/ziegenhagen/gegl.htm Burgruine Ziegenberg www.burgenwelt.de]
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* [http://www.erlebnispark-ziegenhagen.de/ www.erlebnispark-ziegenhagen.de]
 
* [http://www.witzenhausen.de/ Witzenhausen]
 
* [http://www.witzenhausen.de/ Witzenhausen]
 
* [http://www.kirschenstadt.de www.kirschenstadt.de (mit Webcam)]
 
* [http://www.kirschenstadt.de www.kirschenstadt.de (mit Webcam)]
* [http://www.erlebnispark-ziegenhagen.de/ www.erlebnispark-ziegenhagen.de]
 
 
* [http://www.kirschenland.de/ Kirschenland, Tourist-Information der Stadt Witzenhausen]
 
* [http://www.kirschenland.de/ Kirschenland, Tourist-Information der Stadt Witzenhausen]
  

Version vom 25. November 2012, 13:06 Uhr

Der Erlebnispark Ziegenhagen aus der Luft

Der Luftkurort Ziegenhagen ist ein Stadtteil der nordhessischen Kleinstadt Witzenhausen im Werra-Meißner-Kreis mit etwa 700 Einwohnern.

Geschichte

Aus der Ortsgeschichte

Dort wo der Kaufunger Wald bis in das Werratal reicht, stand im 11. Jahrhundert das Stammschloss derer von “Cygenberch”. Als erster wird in alten Urkunden Dedo Comes de Cygenberch im 12. Jahrhundert genannt. Seine Gattin Helmburg war eine geborene von Dassel.

Vermutlich wurde die Burg Ziegenberg bereits um 1100 erbaut. Die ersten Häuser des Orts lehnten sich unmittelbar an den Burgberg an.

Nach der Erorberung der Burg im Jahre 1320 unter Landgraf Otto I. von Landgrafschaft Hessen kam diese an die Familie von Berlepsch, später an die Familie von Buttlar. Mitte des 16. Jahrhunderts wird Erasmus von Buttlar als der letzte Besitzer genannt, bevor die Burg verfiel und teilweise abgebrochen wurde.

Glasbläser im Kaufunger Wald

Um 1500 kamen aus dem böhmisch-sächsisch-thüringischen Raum wandernde Glasbläser auch in den Kaufunger Wald und errichteten dort ihre Glasfabrikationsanlagen. Der Baumbestand diente als Brennmaterial, und quarz- haltiger Sand als Rohstoff. Eine feste Glashütte entstand erst um 1780 an der Stelle des heutigen gleichnamigen Ortsteils. Auch der Nymphenteich entstand durch den Bau der Glashütte. Zum Transport der mit bis zu 100 Zentnern mit Glas beladenen Wagen wurden zeitweise 15 Pferde gehalten, bevor die Glashütte 1907 nach Immenhausen verlegt wurde. Mit der Hütte zogen seinerzeit an die 200 Menschen von Ziegenhagen fort.

Sehenswürdigkeiten

siehe auch

Weblinks



Stadtteile der Stadt Witzenhausen
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