Wildunger Hexenprozesse

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Der Zeit der Hexenverfolgungen fielen in Bad Wildungen (in drei Prozesswellen: 1532, 1629-1631 und 1650-1664) 78 Menschen zum Opfer.

Überliefert ist der erste Hexenprozess im Jahre 1532 gegen Gertraud Muck.

Nach einer Welle von Hexenverfolgungen in den Jahren 1575 – 1578 begann 1629 unter Graf Christian von Waldeck eine Periode von Verfolgungen, die bis 1632 andauerte und 29 Opfer forderte.

Eine weitere Prozesswelle fand unter Graf Philipp VII von Waldeck in den Jahren 1650 – 1664 statt, mit weiteren 38 Opfern, darunter im Jahre 1656 der Prozess gegen Susanne Weber, der Tochter von Maria Rörig, die Jahre zuvor - von September 1630 bis Mai 1631 - die Folter standhaft ausgehalten hatte und daraufhin freigelassen worden war.

Literatur

  • Karl Eichler, Die Wildunger Hexenprozesse, in: Geschichtsblätter für Waldeck und Pyrmont Nr. 24, (1927), S. 103 - 126

siehe auch

Quellen und Weblinks