Wattenbach: Unterschied zwischen den Versionen

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Wattenbach wird im Jahr 1323 erstmalig urkundlich erwähnt.
 
Wattenbach wird im Jahr 1323 erstmalig urkundlich erwähnt.
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Lange Zeit litt die Entwicklung der [[Söhre­]]dörfer litt unter ihrer Welt­abgeschiedenheit. Die schlechten Verkehrs­verhältnisse beließen sie auf der Stufe von Kleinsiedler­dörfern. Die karge Land­wirtschaft und der Wald blieben über Jahrhunderte die Lebensgrundlage ihrer Bewohner.
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Der große Umbruch wurde erst mit dem Bau der [[Söhrebahn]] in den Jahren 1911/12 eingeleitet. Mit ihrer Inbe­triebnahme konnten die Ar­beitsplätze in Kassel schneller und bequemer er­reicht werden. Bessere Aus­bildung und mehr Berufs­möglichkeiten wurden den Bewohnern der Söhredörfer damit geboten. Bescheide­ner Wohlstand kam in die Familien. So mancher konn­te sich den Wunsch nach ei­nem eigenen Häuschen er­füllen.
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Jetzt war es auch möglich, die heimischen Basalt- und Braunkohlevorkommen bes­ser zu erschließen und in­tensiver zu nutzen, da die Söhrebahn für den rei­bungslosen Transport sorg­te. Damit wuchs auch die Zahl der Arbeitsplätze in heimischer Umgebung. So wurde vor allem Watten­bach mit der ''Zeche Stellberg'' zu einem Bergmannsdorf. Die Bergmannstradition wird bis zum heutigen Tag gepflegt. Bei örtlichen Ver­anstaltungen kann man Bergleute in ihren schmucken Umformen be­wundern. In der Bedeutung gleichrangig mit dem Braunkohlebergbau war die Arbeit in den Basaltbrüchen der [[Söhre]]. So waren im Jahr 1927 350 Arbeiter in den verschiedenen Brüchen in der Söhre beschäftigt.
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Diese Arbeitsplätze beste­hen heute nicht mehr. Mit­telständische Gewerbe- und Handwerksbetriebe sind zwar noch vorhanden, doch der weitaus größere Teil der Erwerbstätigen hat seinen Arbeitsplatz in Kassel oder im näheren Umland.
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== siehe auch ==
 
== siehe auch ==

Version vom 13. Juni 2007, 23:26 Uhr

Wattenbach ist ein Ortsteil der Gemeinde Söhrewald im Landkreis Kassel im Tal des Wattenbachs.

Geschichte

Wattenbach wird im Jahr 1323 erstmalig urkundlich erwähnt.

Lange Zeit litt die Entwicklung der Söhre­dörfer litt unter ihrer Welt­abgeschiedenheit. Die schlechten Verkehrs­verhältnisse beließen sie auf der Stufe von Kleinsiedler­dörfern. Die karge Land­wirtschaft und der Wald blieben über Jahrhunderte die Lebensgrundlage ihrer Bewohner.

Der große Umbruch wurde erst mit dem Bau der Söhrebahn in den Jahren 1911/12 eingeleitet. Mit ihrer Inbe­triebnahme konnten die Ar­beitsplätze in Kassel schneller und bequemer er­reicht werden. Bessere Aus­bildung und mehr Berufs­möglichkeiten wurden den Bewohnern der Söhredörfer damit geboten. Bescheide­ner Wohlstand kam in die Familien. So mancher konn­te sich den Wunsch nach ei­nem eigenen Häuschen er­füllen. Jetzt war es auch möglich, die heimischen Basalt- und Braunkohlevorkommen bes­ser zu erschließen und in­tensiver zu nutzen, da die Söhrebahn für den rei­bungslosen Transport sorg­te. Damit wuchs auch die Zahl der Arbeitsplätze in heimischer Umgebung. So wurde vor allem Watten­bach mit der Zeche Stellberg zu einem Bergmannsdorf. Die Bergmannstradition wird bis zum heutigen Tag gepflegt. Bei örtlichen Ver­anstaltungen kann man Bergleute in ihren schmucken Umformen be­wundern. In der Bedeutung gleichrangig mit dem Braunkohlebergbau war die Arbeit in den Basaltbrüchen der Söhre. So waren im Jahr 1927 350 Arbeiter in den verschiedenen Brüchen in der Söhre beschäftigt.

Diese Arbeitsplätze beste­hen heute nicht mehr. Mit­telständische Gewerbe- und Handwerksbetriebe sind zwar noch vorhanden, doch der weitaus größere Teil der Erwerbstätigen hat seinen Arbeitsplatz in Kassel oder im näheren Umland.


siehe auch

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