Warburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Im 8. und 9. Jahrhundert hatte die Christianisierung die Sachsen in dem Gebiet zu den beiden Ufern der [[Diemel]] erreicht. Im Westen hatten sich schon vor der Jahrtausendwende Menschen in einer Stadt im Schutze des Warburger Burgbergs angesiedelt. Diese Burg war zunächst im Besitz des Grafen Dodiko, dessen Besitz laut Urkunde im Jahre 1020 dem Bischof von Paderborn zufiel, als Dodikos einziger Sohn verunglückte.  
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Im 8. und 9. Jahrhundert hatte die Christianisierung die Sachsen in dem Gebiet zu den beiden Ufern der [[Diemel]] erreicht. Im Westen hatten sich schon vor der Jahrtausendwende Menschen in einer Stadt im Schutze des Warburger Burgbergs angesiedelt. Diese Burg war zunächst im Besitz des Grafen Dodiko ''(auch: Dodicho)'', dessen Besitz laut Urkunde im Jahre 1020 dem Bischof von Paderborn zufiel, als Dodikos einziger Sohn verunglückte.  
  
 
Der Kaiser übertrug 1021 und 1033 die gräflichen Rechte auf den Bischof von Paderborn, der bis 1597 seinen Anspruch auf das Land westlich der [[Diemel]] aufrecht erhielt.  
 
Der Kaiser übertrug 1021 und 1033 die gräflichen Rechte auf den Bischof von Paderborn, der bis 1597 seinen Anspruch auf das Land westlich der [[Diemel]] aufrecht erhielt.  

Version vom 17. Mai 2008, 18:29 Uhr

Warburg ist eine nordrhein-westfälische Kleinstadt im Kreis Höxter und liegt unmittelbar an der Grenze zum Landkreis Kassel und zu Nordhessen. Mit etwa 24.000 Einwohnern ist Warburg die größte Stadt im Gebiet der Warburger Börde.

Blick vom Quast auf Warburg, links der Desenberg


Geschichte

In unmittelbarer Nähe der Stadt Warburg liegt der Desenberg mit der Ruine der Daseburg.

Im 8. und 9. Jahrhundert hatte die Christianisierung die Sachsen in dem Gebiet zu den beiden Ufern der Diemel erreicht. Im Westen hatten sich schon vor der Jahrtausendwende Menschen in einer Stadt im Schutze des Warburger Burgbergs angesiedelt. Diese Burg war zunächst im Besitz des Grafen Dodiko (auch: Dodicho), dessen Besitz laut Urkunde im Jahre 1020 dem Bischof von Paderborn zufiel, als Dodikos einziger Sohn verunglückte.

Der Kaiser übertrug 1021 und 1033 die gräflichen Rechte auf den Bischof von Paderborn, der bis 1597 seinen Anspruch auf das Land westlich der Diemel aufrecht erhielt.

Häufig war das Grenzgebiet in den folgenden Jahrhunderten Schauplatz für Kriege zwischen dem Bischof von Paderborn und dem Landgrafen von Hessen. Die ehemalige Wasserburg in Liebenau aber auch große Teile der Stadt Liebenau wurden zum Beispiel Mitte des 15. Jahrhunderts im Krieg zwischen dem Hochstift Paderborn und Landgraf Ludwig II. zerstört und die Stadt im Friedensschluss von 1467 an Hessen abgetreten.

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