Wahnhausen

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Wahnhausen ist ein Ortsteil von Fuldatal mit etwa 620 Einwohnern.

Geschichte

Das Dorf wurde im Jahre 1107 als Wanenhusun in einer sich im Klosterarchiv Hersfeld befindenden Urkunde erstmals erwähnt. Zwar liegt auch eine Urkunde vor, in der Wahnhausen bereits zwischen 880 und 889 erwähnt wird, jedoch ist diese eine Fälschung. Am Anfang war der Fluss mit seinem Fischreichtum die wichtigste Nahrungsquelle als auch der Hauptbesiedelungsgrund der wahrscheinlich sumpfigen Tales. Die Wahnhäuser oder auch im Volksmund Abutzen, so wie der Fisch, genannt hatten im Mittelalter zwischenzeitlich die größten Fischereirechte Nordhessens. Des weiteren wurde Wahnhausen durch den Fluss mit seiner Umgebung verbunden, denn eine Straße führte zu dieser Zeit noch nicht in den Ort, und er gab den Bewohnern die Möglichkeit als Schiffzieher zu arbeiten. Als im Jahr 1247 das Herzogtum Braunschweig sich ohne berechtigte Ansprüche Wahnhausen und andere Ländereien in der Umgebung einverleibte, kam das Dorf in braunschweigsche Gerichts- und Landeshoheit, Grund und Boden allerdings blieben Besitz des Landgrafen von Hessen-Kassel. Dieser Status blieb 584 Jahre bestehen. Erst am 23. Dezember 1831 kam Wahnhausen mit seinen damals 267 Einwohnern durch einen grenzklärenden Vertrag zwischen dem Königreich Hannover und dem Kurfürstentum Hessen wieder unter die kurhessische Landeshoheit. Jedoch entwickelte sich aus diesem Bauern- und Fischerdorf in der Folge der Industrialisierung im nahen Kassel eine Gemeinschaft von Arbeitern, welche die ruhige Lage ihres Dorfes genießt. 1970 schloss sich Wahnhausen mit einigen Nachbargemeinden zur Gemeinde Fuldatal zusammen.

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Wandertipp

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