Stiftsruine Bad Hersfeld

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Die Stiftsruine Bad Hersfeld ist die grösste romanische Kirchenruine in Europa. Sie dient heute als Aufführungsort der Bad Hersfelder Festspiele.

Geschichte

Abt Lullus, ein Schüler von Bonifatius, gründete im 8. Jahrhundert das Kloster in „Haerulfisfelt“, das als Reichabtei unmittelbar dem Kaiser unterstellt war. Hier fanden auch die Gebeine des Heiligen Wigbert eine Ruhestätte. Nicht zuletzt der wachsende Pilgerstrom führte im 9. Jahrhundert zur Erweiterung des Klosters und der Errichtung der Klosterkirche in den Jahren 831 bis 850. Nach einem verheerenden Brand wurde im Jahre 1040 die neue Krypta und der Neubau der Stiftskirche fertiggestellt. Im Siebenjährigen Krieges wurden die Stiftskirche und die Klostergebäude von französischen Soldaten als Vorratslager verwendet, das beim Rückzug der Franzosen im Jahre 1761 niedergebrannt wurde.

Weblinks