Stephan Heeren: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Gottsbüren-Wallfahrtskirche-4.jpg|thumb|right|300 px|Wallfahrtskirche Gottsbüren – Orgelempore]]
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Ein Hinweisschild zum [[Eco-Pfad Gottsbüren]] an der Wallfahrtskirche verweist auf die Gottsbürener Orgelbauer-Familien Kohlen, Heeren, Kuhlmann und Euler und deren Wirken vom frühen 17. Jahrhundert bis zum Umzug der [[Orgelbaufirma Euler]] nach [[Hofgeismar]] im Jahre 1910.
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In der ehemaligen Wallfahrtskirche in [[Gottsbüren]] befindet sich mit der ''Heeren-Euler - Orgel'' aus dem 18. Jahrhundert, ein Zeugnis des [[Gottsbürener Orgelbau]]s. Auf der Mitte des 18. Jahrhunderts errichteten Orgelempore fand die von Stephan Heeren um 1755 geschaffene Orgel ihren Platz, die im Jahre 2004 aufwändig restauriert wurde.
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== Orgelbau in Gottsbüren ==
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Besonders der Name ''Euler'' steht für die lange Tradition einer Orgelbauerfamilie, die Hans Römhild bereits in einem Beitrag für die „Hessische Heimat“ von 1967 als „Deutschlands ältestes Orgelbau-Unternehmen“ bezeichnete.
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Im Jahre 1598 wurde Joachim Kohlen in Gottsbüren geboren, der die Orgelbautradition begründete. Ihm folgte sein Sohn David Kohlen, dessen Tochter Anna den Orgelmacher Christoph Heeren heiratete, der nach Gottsbüren zuzog. Ihr Enkel war Stephan Heeren (1729 - 1804), ein hervorragender Praktiker und Theoretiker des Orgelbaus im 18. Jahrhundert. Etliche seiner Orgeln sind bis heute erhalten, neben der Orgel in Gottsbüren beispielsweise die aus 1042 Pfeifen bestehende Orgel der [[Obervellmar – evangelische Kirche|evangelischen Kirche in Obervellmar]] aus dem Jahre 1773, die noch heute für die musikalische Umrahmung der Gottesdienste sorgt oder die Orgel der Christophoruskirche in [[Wahmbeck]] aus dem Jahre 1787. Ein Bildnis von 1790 zeigt Stephan Heeren in hessischer Hoftracht. Als Hoforgelbauer erhielt er von [[Landgraf Friedrich II.]] den Auftrag, 1774 die Orgel für die katholische [[Elisabethkirche in Kassel]] zu bauen.
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Da sein Sohn Friedrich David Heeren nicht den Beruf des Orgelbauers ergreift, wechselte der Name des Familienunternehmen dann durch die Heirat von Tochter Anna Elisabeth Heeren und Johann Friedrich Euler im Jahre 1784 erneut. Ihr Sohn Balthasar Conrad Euler war später auch Bürgermeister von [[Gottsbüren]].
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Ihm folgten die Gebrüder Friedrich Wilhelm Euler (1827-1893) und Heinrich Euler (1837-1906), denen der Titel „Königliche Hof-Orgelbauer“ 1878 in Berlin zuerkannt wurde. Auch Conrad Euler, der das Unternehmen 1893 übernahm, trug diesen Titel.
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Unter seiner Leitung vollzog sich dann der Umzug des Betriebs von [[Gottsbüren]] nach [[Hofgeismar]]. Nachfolgende Vertreter der Orgelbauerfamilie waren hier Friedrich Euler und Friedemann Euler.
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'' Quelle: Artikel aus [http://www.bistum-fulda.de/bistum_fulda/kunst_musik/musik/orgelmusik/orgeln_im_bistum/fulda_region/pdf/Orgelbaufamilie_Euler.pdf www.bistum-fulda.de]''
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== siehe auch ==
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* [[EcoPfad Gottsbüren]]
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* [[Wallfahrtskirche Gottsbüren]]
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== Weblinks ==
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* [http://www.gottsbueren.de//html/wallfahrtskirche.html Informationen zur Wallfahrtskirche Gottsbüren auf www.gottsbueren.de]
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* [http://www.bruecke-online.net/gottsbueren/kirche-bauwerk.php Homepage der Evangelischen Kirche mit Informationen zum Bauwerk]
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* [http://www.ekkh.de/gemeinden/gottsbueren.php Website der Ev. Kirchengemeinde mit Fotos von Kirche und Ort]
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[[Kategorie:Landkreis Kassel]]
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[[Kategorie:Nordhessen]]
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[[Kategorie:Trendelburg]]
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[[Kategorie:Geschichte]]
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Aktuelle Version vom 28. Mai 2013, 20:57 Uhr

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