Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe: Unterschied zwischen den Versionen

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Mit der Vergabe der [[Bundesgartenschau]] nach Kassel reifte bei der Stadtverwaltung zu Beginn der 1950er Jahre der Wunsch nach einem hochklassigen Hotel mit mindestens 60 Betten. 1952 wurden mit einem Wettbewerb verschiedene Bauentwürfe gesammelt. Die Verwaltung entschied sich letztlich für die Planung des Kasseler Architekten Paul Bode, obwohl sein Entwurf beim ursprünglichen Wettbewerb lediglich als zweiter hinter dem seines Marburger Kollegen Dieter Rittmeyer ausgezeichnet wurde. (Kasseler Post vom 10. September 1953)
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Mit der Vergabe der [[Bundesgartenschau]] nach Kassel reifte bei der Stadtverwaltung zu Beginn der 1950er Jahre der Wunsch nach einem hochklassigen Hotel mit mindestens 60 Betten. 1952 wurden mit einem Wettbewerb verschiedene Bauentwürfe gesammelt. Die Verwaltung entschied sich letztlich für die Planung des Kasseler Architekten Paul Bode, obwohl sein Entwurf beim ursprünglichen Wettbewerb lediglich als zweiter hinter dem seines Marburger Kollegen Dieter Rittmeyer ausgezeichnet wurde. <ref>''Kasseler Post vom 10. September 1953''</ref>
  
Nach dem Baubeginn im Frühjahr 1954 wurden die Arbeiten durch den harten Winter verzögert, so dass der damalige Kasseler Oberbürgermeister [[Lauritz Lauritzen]] das Hotel erst knapp zwei Wochen nach dem Start der Bundesgartenschau am 11. Mai 1955 einweihen konnte. (Kasseler Post vom 12. Mai 1955) Die ursprünglich kalkulierten Baukosten von 1,6 Millionen DM hatten sich mit 3,1 Millionen Mark beinahe verdoppelt. (Hessische Allgemeine vom 25. März 1974)
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Nach dem Baubeginn im Frühjahr 1954 wurden die Arbeiten durch den harten Winter verzögert, so dass der damalige Kasseler Oberbürgermeister [[Lauritz Lauritzen]] das Hotel erst knapp zwei Wochen nach dem Start der Bundesgartenschau am 11. Mai 1955 einweihen konnte. <ref>''Kasseler Post vom 12. Mai 1955''</ref> Die ursprünglich kalkulierten Baukosten von 1,6 Millionen DM hatten sich mit 3,1 Millionen Mark beinahe verdoppelt. <ref>''Hessische Allgemeine vom 25. März 1974''</ref>
  
  

Version vom 12. Januar 2011, 18:28 Uhr

Das Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe ist eines der renommiertesten Hotels in Kassel.


Lage und Größe

Das Hotel liegt im Kasseler Schlosspark direkt neben dem Schloss Wilhelmshöhe unterhalb des Herkules. Einen Anschluss an den Nahverkehr bietet die nahgelegene Haltestelle Wilhelmshöhe (Park), die von der Straßenbahn-Linie 1 angefahren wird.

Insgesamt bietet das Schlosshotel 186 Betten in 101 Zimmern und Suiten. Zudem stehen acht Veranstaltungsräume zur Verfügung, die bis zu 190 Personen Platz bieten. [1]

Geschichte

Mit der Vergabe der Bundesgartenschau nach Kassel reifte bei der Stadtverwaltung zu Beginn der 1950er Jahre der Wunsch nach einem hochklassigen Hotel mit mindestens 60 Betten. 1952 wurden mit einem Wettbewerb verschiedene Bauentwürfe gesammelt. Die Verwaltung entschied sich letztlich für die Planung des Kasseler Architekten Paul Bode, obwohl sein Entwurf beim ursprünglichen Wettbewerb lediglich als zweiter hinter dem seines Marburger Kollegen Dieter Rittmeyer ausgezeichnet wurde. [2]

Nach dem Baubeginn im Frühjahr 1954 wurden die Arbeiten durch den harten Winter verzögert, so dass der damalige Kasseler Oberbürgermeister Lauritz Lauritzen das Hotel erst knapp zwei Wochen nach dem Start der Bundesgartenschau am 11. Mai 1955 einweihen konnte. [3] Die ursprünglich kalkulierten Baukosten von 1,6 Millionen DM hatten sich mit 3,1 Millionen Mark beinahe verdoppelt. [4]


Neueröffnung

Quellen und Links

  1. Schlosshotel-Kassel.de: Tagungen
  2. Kasseler Post vom 10. September 1953
  3. Kasseler Post vom 12. Mai 1955
  4. Hessische Allgemeine vom 25. März 1974