Rusteberg

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Der Rusteberg (398 m über NN.) galt im Mittelalter als bedeutendste der mainzischen Burgen im Eichsfeld.

Schon seit der Laténezeit wurde die Bergkuppe als befestigte Anlage genutzt und gelangte wahrscheinlich im 9. Jahrhundert mit Heiligenstadt in den Besitz des Mainzer Erzbistums. Im Jahre 1123 wurde die Höhenburg als Sitz des weltlichen Vertreters des damaligen Erzbischofs erwähnt.

Aus den Steinen der Burgruine entstand in den Jahren 1749/ 50 das Mainzer Amtshaus am östlichen Fuße des Berges, das heute als Klinik genutzt wird.