Rudi Fuchs

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Subjektive Auswahl

Die Macher

Rudi Fuchs

Der künstlerische Leiter war Rudi Fuchs, Eindhovener Museumsdirektor. Der Holländer hatte sich für eine von subjektiven Kriterien getragene d 7 ent¬ schieden. Rudi Fuchs holte in sein Team Coosje van Bruggen, den Kunstkritiker Germano Celant, Johannes Gachnang vor der Berner Kunsthalle und Gerhard Storck vom Museum Kref eld. Anders als bei Manfred Schneckenburger von der d 6 arbeiteten diese Experten ohne ausgewiesene Aufgabenteilung mit. Da 1981 die Bundesgartenschau in Kassel stattfand, wur- de auch diese documenta wieder um ein Jahr auf 1982 ver¬ schoben. Seitdem findet die Kunstschau im Fünf-Jahres- Rhythmus statt. Die hundert Tage 1982 in Kassel wurden fernab jeglicher Systematisierung nach Gattungen oder zeitgenössischer Tendenzen durch die Leistung des ein¬ zelnen Künstlers bestimmt. Die ausgewählten Werke wur- den nach dem Gesichtspunkt des Dialoges in Zweierzu-¬ ordnungen gehängt. Im Erdgeschoss des sanierten, aber seines Reizes beraubten Stammhauses präsentierte Fuchs Werke seiner „Haupt"-Künstler oder „Helden", wie er sagte.

  • Die Zahlen

documenta 7,19. Juni-28. September 1982, Orte: Museum Fridericianum, Orangerie, Neue Galerie. 180 Künstler, 1000 Exponate, 379 000 Besucher, Aus¬gaben: Etat: 6,694 Mio DM, Erlöse: 3,543 Mio. DM, Zu-schüsse: 3,151 Mio. DM.

  • Quelle: Bericht von Juliane Sattler

HNA Verlagsbeilage 50 Jahre documenta vom 30.August 2005