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Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern gehört zu den weltweit führenden Rüstungsproduzenten.  
 
Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern gehört zu den weltweit führenden Rüstungsproduzenten.  
Er hat als Rheinmetall Landsysteme GmbH eine Niederlassung in ''Kassel'' im Industriegebiet [[Henschel|Mittelfeld]] am [[Henschelplatz]].  
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Er hat als ''Rheinmetall Landsysteme GmbH'' eine Niederlassung in [[Kassel]] im Industriegebiet [[Henschel|Mittelfeld]] am [[Henschelplatz]]. Mit einem Produktionsstandort in Kassel ansässig ist weiterhin die ''Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH'' (RMMV). Es ist eine [[2010]] gegründete Gemeinschaftsfirma der Rheinmetall AG und des Nutzfahrzeugbauers MAN, das militärische Radfahrzeuge herstellt. Beide Kasseler Firmen arbeiten bei der Erfüllung von Aufträgen zusammen. Rheinmetall ist auch ein bedeutender Autozulieferer.  
 
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Rheinmetall ist auch ein bedeutender Autozulieferer. Von der Sparte Maschinen- und Anlagenbau hat sich der Konzern vor Jahren getrennt.
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'''* Automobiltechnik:''' Pumpen, Abgasrückführsysteme, Drosselklappen, Kolben und Gleitlager sowie Motor- und Zylinderkurbelgehäuse
 
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In Kassel ist Rheinmetall mit Rheinmetall Landysteme GmbH und Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH vertreten.
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Die heutige Rüstungsproduktion bei Rheinmetall in Kassel geht auf die Kasseler Traditionsfirma [[Henschel]] zurück. Deren eigene Wehrtechniksparte war seit Gründung der Bundeswehr an diversen Rüstungsprojekten beteiligt. Sie baute unter anderem den Spähpanzer Luchs und den Schützenpanzer Marder.  
 
Die heutige Rüstungsproduktion bei Rheinmetall in Kassel geht auf die Kasseler Traditionsfirma [[Henschel]] zurück. Deren eigene Wehrtechniksparte war seit Gründung der Bundeswehr an diversen Rüstungsprojekten beteiligt. Sie baute unter anderem den Spähpanzer Luchs und den Schützenpanzer Marder.  
  
Die Henschel Wehrtechnik GmbH existierte bis Ende der 1990er-Jahre. Sie war kurzzeitig im Besitz der Karlsruher IWKA AG und wurde 1999 vom Rheinmetall-Konzern übernommen. Ein Jahr später ging das Unternehmen in der Rheinmetall Landsysteme (RML) auf.
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Die Henschel Wehrtechnik GmbH existierte bis Ende der 1990er-Jahre. Sie war kurzzeitig im Besitz der Karlsruher IWKA AG und wurde [[1999]] vom Rheinmetall-Konzern übernommen. Ein Jahr später ging das Unternehmen in der Rheinmetall Landsysteme (RML) auf.
  
 
== Konzern-Geschäftszahlen 2005 ==
 
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== Entwicklung des Konzerns ==
 
== Entwicklung des Konzerns ==
  
Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem zweistelligen prozentualen Umsatzzuwachs und einem Rekordergebnis abgeschlossen. Die Zahl der Mitarbeiter stieg in den letzten Jahren weltweit kontinuierlich von 19.184 (2007) bis auf 22.641 (2011). Im Geschäftsjahr 2011 haben in den deutschen Rheinmetall-Gesellschaften 229 junge Menschen (im Vorjahr 159) ihre Ausbildung neu begonnen. 144 Auszubildende konnten nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung in ein befristetes beziehungsweise unbefristetes Beschäftigungsverhältnis übernommen werden.
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Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem zweistelligen prozentualen Umsatzzuwachs und einem Rekordergebnis abgeschlossen. Die Zahl der Mitarbeiter stieg weltweit kontinuierlich von 19.184 (2007) bis auf 22.641 (2011). Im Geschäftsjahr 2011 hatten in den deutschen Rheinmetall-Gesellschaften 229 Menschen (im Vorjahr 159) ihre Ausbildung neu begonnen. 144 Auszubildende konnten nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen werden.  
Rheinmetall-Vorstandschef Klaus Eberhardt hatte für das Jahr [[2012]] einen Umsatzanstieg von zehn Prozent auf 4,9 Millionen Euro  prognostiziert.  
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Anfang August wurde jedoch bekannt, dass bei Rheinmetall hunderte Stellen auf der Kippe stehen. Nach Gewerkschaftsangaben gibt es Pläne der Geschäftsleitung, nach denen maximal 103 der 410 Jobs beim Kasseler Panzerbauer Rheinmetall Landsysteme (RLS) erhalten bleiben. 140 Mitarbeitern soll ein Angebot unterbreitet werden, an den Standort Unterlüß in der Lüneburger Heide zu wechseln. Dort will Rheinmetall seine Produktion konzentrieren.. <ref> [http://www.hna.de/nachrichten/stadt-kassel/kassel/rheinmetall-hoechstens-arbeitsplaetze-sollen-kassel-bleiben-2491613.html Aus HNA.de vom 6. September 2012: Rheinmetall: Höchstens 100 Arbeitsplätze sollen in Kassel bestehen bleiben]</ref>
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Anfang August 2011 wurde jedoch bekannt, dass bei Rheinmetall hunderte Stellen auf der Kippe stehen. Nach Gewerkschaftsangaben gab es Pläne der Geschäftsleitung, nach denen maximal 103 der 410 Jobs beim Kasseler Panzerbauer Rheinmetall Landsysteme (RLS) erhalten bleiben sollten. 140 Mitarbeitern sollte ein Angebot unterbreitet werden, an den Standort Unterlüß in der Lüneburger Heide zu wechseln. Dort wollte Rheinmetall seine Produktion konzentrieren. <ref> [http://www.hna.de/nachrichten/stadt-kassel/kassel/rheinmetall-hoechstens-arbeitsplaetze-sollen-kassel-bleiben-2491613.html Aus HNA.de vom 6. September 2012: Rheinmetall: Höchstens 100 Arbeitsplätze sollen in Kassel bestehen bleiben]</ref>
  
 
== Standorte ==
 
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Aktuelle Version vom 3. August 2015, 16:31 Uhr

Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern gehört zu den weltweit führenden Rüstungsproduzenten. Er hat als Rheinmetall Landsysteme GmbH eine Niederlassung in Kassel im Industriegebiet Mittelfeld am Henschelplatz. Mit einem Produktionsstandort in Kassel ansässig ist weiterhin die Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH (RMMV). Es ist eine 2010 gegründete Gemeinschaftsfirma der Rheinmetall AG und des Nutzfahrzeugbauers MAN, das militärische Radfahrzeuge herstellt. Beide Kasseler Firmen arbeiten bei der Erfüllung von Aufträgen zusammen. Rheinmetall ist auch ein bedeutender Autozulieferer.

Geschäftsbereiche

* Rüstungstechnik: Panzer und gepanzerte Fahrzeuge, Geschütze, Munition, Luftabwehrsysteme, Elektronik, Munition, Simulatoren und Produktionstechnik.

Rheinmetall ist an zahlreichen heerestechnischen Projekten, wie etwa am Bau der schweren Kampfpanzer Leopard I und II, der leichteren Panzer Puma und Boxer, Brückenlege- und Bergungspanzer, der Panzerhaubitze 2000 beteiligt und baut allein eine Vielzahl von Radpanzern (Fuchs) und gepanzerten Fahrzeugen.

* Automobiltechnik: Pumpen, Abgasrückführsysteme, Drosselklappen, Kolben und Gleitlager sowie Motor- und Zylinderkurbelgehäuse


Rheinmetall in Kassel

In Kassel ist Rheinmetall mit Rheinmetall Landysteme GmbH und Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH vertreten.


Rheinmetall Landysteme GmbH

  • Entwicklung und Fertigung von gepanzerten Kettenfahrzeugen und Turmsystemen
  • Instandsetzungsaufträge

Betriebsstätten und Mitarbeiter:

  • Kiel (Firmensitz): 500
  • Kassel: 450
  • Unterlüß (Lüneburger Heide): 300
  • Gersthofen (bei Augsburg): 50


Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH

  • Joint Venture seit 2010: 51% Rheinmetall, 49% MAN
  • Kompetenzzentrum für militärische Radfahrzeuge
  • Produktion
  • Instandhaltung

Betriebsstätten:

  • München (Firmensitz)
  • Kassel (Rheinmetall), Stammbeschäftige: 430
  • Wien (MAN)


Geschichte

1889 gründete der Thüringer Geschäftsmann Heinrich Ehrhardt die Rheinische „Metallwaaren und Maschinenfabrik Actiengesellschaft“ und nahm die Produktion von Munition und Gewehren auf. Das Unternehmen wuchs schnell und beschäftigte 1914 mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges 48.000 Menschen. Nach dem Zweiten Weltkrieg sortierte sich das zerschlagene Unternehmen neu. Erst 1956 wurde die wehrtechnische Produktion wieder aufgenommen.

Die heutige Rüstungsproduktion bei Rheinmetall in Kassel geht auf die Kasseler Traditionsfirma Henschel zurück. Deren eigene Wehrtechniksparte war seit Gründung der Bundeswehr an diversen Rüstungsprojekten beteiligt. Sie baute unter anderem den Spähpanzer Luchs und den Schützenpanzer Marder.

Die Henschel Wehrtechnik GmbH existierte bis Ende der 1990er-Jahre. Sie war kurzzeitig im Besitz der Karlsruher IWKA AG und wurde 1999 vom Rheinmetall-Konzern übernommen. Ein Jahr später ging das Unternehmen in der Rheinmetall Landsysteme (RML) auf.

Konzern-Geschäftszahlen 2005

  • Umsatz: 3,54 Milliarden Euro
  • Vorsteuerergebnis: 170 Millionen Euro
  • Jahresergebnis: 118 Millionen Euro
  • Mitarbeiter: 18.500 (davon 11.700 im Autozuliefer- und 6800 im Rüstungsbereich)
  • Werk Kassel: rund 600 Beschäftigte


Konzern-Geschäftszahlen 2011

  • Umsatz: 4,45 Milliarden Euro
  • Jahresergebnis: 225 Millionen Euro
  • Mitarbeiter: 22.641 (10.682 davon im Ausland)
  • Werk Kassel: rund 600 Beschäftigte


Entwicklung des Konzerns

Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem zweistelligen prozentualen Umsatzzuwachs und einem Rekordergebnis abgeschlossen. Die Zahl der Mitarbeiter stieg weltweit kontinuierlich von 19.184 (2007) bis auf 22.641 (2011). Im Geschäftsjahr 2011 hatten in den deutschen Rheinmetall-Gesellschaften 229 Menschen (im Vorjahr 159) ihre Ausbildung neu begonnen. 144 Auszubildende konnten nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen werden.

Anfang August 2011 wurde jedoch bekannt, dass bei Rheinmetall hunderte Stellen auf der Kippe stehen. Nach Gewerkschaftsangaben gab es Pläne der Geschäftsleitung, nach denen maximal 103 der 410 Jobs beim Kasseler Panzerbauer Rheinmetall Landsysteme (RLS) erhalten bleiben sollten. 140 Mitarbeitern sollte ein Angebot unterbreitet werden, an den Standort Unterlüß in der Lüneburger Heide zu wechseln. Dort wollte Rheinmetall seine Produktion konzentrieren. [1]

Standorte

Rheinmetall unterhält Standorte in 24 Ländern auf fünf Kontinenten dieser Welt und Lieferbeziehungen in 80 Länder.

  • Afrika: Südafrika
  • Amerika: Brasilien, Kanada, Mexico und die USA.
  • Asien: China, Indien, Japan, Malaysia, Singapur und die Vereinigte Arabische Emirate.
  • Australien
  • Europa: Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Schweiz, Spanien und Tschechien.

Börse

Die Aktie ist im MDax notiert. Es gibt 36 Millionen stimmberechtigte Stammaktien, die sich im Streubesitz befinden (Stand: August 2006). Das heißt, dass kein Aktionär mehr als 5 Prozent der Anteilscheine hält. 61 Prozent der Aktien befinden sich in ausländischem Besitz.


Links und Quellen

  1. Aus HNA.de vom 6. September 2012: Rheinmetall: Höchstens 100 Arbeitsplätze sollen in Kassel bestehen bleiben