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In den Jahren 1870 bis 1875 erfolgte der Bau der Eisenbahnlinie von Göttingen - Bebra, durch die auch die Gemarkung Oberrieden an das Bahnnetz angeschlossen wurde.
 
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Im Jahre 1945 wurde die Eisenbahnbrücke Oberrieden-[[Werleshausen]] und die Werrabrücke nach [[Lindewerra]] durch deutsche Truppen gesprengt; in den Jahren 1947 bis 1949 erfolgte der Wiederaufbau der Eisenbahnbrücke.
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Im Jahre 1945 wurde die Eisenbahnbrücke Oberrieden-[[Werleshausen]] und die Werrabrücke nach [[Lindewerra]] (Thüringen) durch deutsche Truppen gesprengt; in den Jahren 1947 bis 1949 erfolgte der Wiederaufbau der Eisenbahnbrücke. Die Werrabrücke (Straßenbrücke) nach Lindewerra konnte 1999, zehn Jahre nach Aufhebung der innerdeutschen Grenze, erneut dem Verkehr übergeben werden.  
  
 
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Die heutige Kirche wurde in den Jahen 1786 - 90 nach den Plänen des Soodener Baumeisters Reutet errichtet.
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Die heutige Kirche St. Georg wurde in den Jahren 1786 - 90 nach den Plänen des Soodener Baumeisters Reutet errichtet. Eine Orgel erhielt die Kirche im Jahre 1799.
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Das Kirchengebäude liegt auf einem Hügel am nordwestlichen Rand des Orts und gilt als dessen Wahrzeichen. In den Jahren 1908 - 1909 wurde die Kirche wiederhergestellt nachdem sie im Herbst 1908 durch einen Blitzeinschlag beschädigt worden war. Eine umfangreiche Renovierung erfolgte in den Jahren 1998 - 1999.
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* ''850 Jahre Oberrieden'', Jubiläumsfestschrift 2000
  
 
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* [[Fulda – Werra – Radtour]]
 
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* [[Teufelskanzel]]
 
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* [[Unterrieden]]
 
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== Wandern ==
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Wandermöglichkeiten: zum Roßkopf, Habichtstein, Ludwigstein oder Hansteinblick.
  
 
== Weblinks ==
 
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Aktuelle Version vom 21. Februar 2020, 22:21 Uhr

Kirche in Oberrieden

Oberrieden an der Werra ist ein Ortsteil von Bad Sooden-Allendorf mit 565 Einwohnern im Werra-Meißner-Kreis in Nordhessen.

Geografie

Der Ort liegt nahe des Dreiländerecks Hessen - Thüringen - Niedersachsen an der Werra.

Das Dorf ist über die Bundesstraße B 27 (GöttingenEschwege) an das übergeordnete Straßennetz angebunden und liegt an der Bahnstrecke BebraGöttingen.

Geschichte

Oberrieden wurde im Jahr 1150 erstmals urkundlich erwähnt. Als Ryden wird der Ort im Jahre 1347 als landgräfliches Dorf genannt.

1369 erhielt Wilhelm von Dörnberg vom Landgrafen Heinrich ein Burglehen in Riden. Die Burg soll einst neben der Kirche gestanden haben. Landgräfliche Lehen in Oberrieden wurden auch an die von Stockhausen, von Hanstein oder von dem Berge übertragen.

Im 18. Jahrhundert gehörte Oberrieden zum Amt Ludwigstein (landgräfliche Linie Hessen-Rotenburg).

In den Jahren 1870 bis 1875 erfolgte der Bau der Eisenbahnlinie von Göttingen - Bebra, durch die auch die Gemarkung Oberrieden an das Bahnnetz angeschlossen wurde.

Im Jahre 1945 wurde die Eisenbahnbrücke Oberrieden-Werleshausen und die Werrabrücke nach Lindewerra (Thüringen) durch deutsche Truppen gesprengt; in den Jahren 1947 bis 1949 erfolgte der Wiederaufbau der Eisenbahnbrücke. Die Werrabrücke (Straßenbrücke) nach Lindewerra konnte 1999, zehn Jahre nach Aufhebung der innerdeutschen Grenze, erneut dem Verkehr übergeben werden.

Im Zuge der hessischen Gebietsreform wurde der Ort im Jahre 1971 ein Stadtteil von Bad Sooden-Allendorf.

Kirche

Orteingang Oberrieden

Die heutige Kirche St. Georg wurde in den Jahren 1786 - 90 nach den Plänen des Soodener Baumeisters Reutet errichtet. Eine Orgel erhielt die Kirche im Jahre 1799.

Das Kirchengebäude liegt auf einem Hügel am nordwestlichen Rand des Orts und gilt als dessen Wahrzeichen. In den Jahren 1908 - 1909 wurde die Kirche wiederhergestellt nachdem sie im Herbst 1908 durch einen Blitzeinschlag beschädigt worden war. Eine umfangreiche Renovierung erfolgte in den Jahren 1998 - 1999.

Literatur

  • 850 Jahre Oberrieden, Jubiläumsfestschrift 2000

siehe auch

Vereine

  • TSV 1923 Oberrieden | Link

Wandern

Wandermöglichkeiten: zum Roßkopf, Habichtstein, Ludwigstein oder Hansteinblick.

Weblinks



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