Nienhagen: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Wiki469.jpg|right|thumb|300px|Nienhagen im Modell<br />''(Foto: Wienecke)'']]
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'''Der Begriff '''Nienhagen''' ist mehrdeutig:'''
'''Nienhagen''' ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Staufenberg/ Nds.]] im [[Landkreis Göttingen]].
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Der Ort liegt in waldreicher Umgebung westlich des [[Kaufunger Wald|Kaufunger Walds]] am Fuße Steinbergs (542 m) im [[Naturpark Münden]] am Ingelheimbach, einem Zufluss der [[Nieste]].  
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* Unter [[Nienhagen (Moringen)]] findet sich der Artikel zum Stadtteil Nienhagen der Stadt Moringen im Landkreis Northeim.
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* Unter [[Nienhagen (Staufenberg)]] findet sich der Artikel zum Ortsteil Nienhagen der Gemeinde Staufenberg im Landkreis Göttingen.
  
Nienhagen ist auch als Miniaturmodell zu besichtigen, nachdem im Jahre 2000 Reiner Werner und Erich Scheel die 96 Häuser des Ortes nachgebaut haben.
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{{Begriffsklärung}}
 
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== Geschichte ==
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=== Aus der Ortsgeschichte ===
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Als ''Nvwenhagen'' wurde der Ort im Jahre 1351 erstmals urkundlich erwähnt.
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Später gehörte Nienhagen zu den Töpferdörfern in der Umgebung von [[Hann. Münden]]. Mit dem Ton vom Steinberg formten die Töpfer ihre Teller, Tassen und Schüsseln und es entstanden zum Teil reich verzierte Tonwaren.
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=== Dorfmuseum Nienhagen ===
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Jeden Sonntag öffnen Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins von 14 bis 17 Uhr das [[Dorfmuseum in Nienhagen]] bei freiem Eintritt.
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'''''<small>Viele Exponate im Dorfmuseum [[Nienhagen]] stammen vom Künstlerehepaar Gollong</small>'''''
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[[Bild:Wiki463.jpg|right|thumb|300pix|Zigarren, Tanzkappe, Keksdose: Im Wohnzimmer des Gollong-Hauses, des Dorf- und Heimatmuseums in Nienhagen, erinnern nicht nur die Möbel an die Vorbesitzer.<br />''<small>(Foto: Wienecke)</small>'']]
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'''Die Erinnerung lebt weiter'''
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''Von Bettina Wienecke''
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[[Staufenberg/ Nds.|Staufenberg]]. Möbel, Geschirr und sogar Zigarren, viele Exponate im Nienhagener Gollong-Haus, dem heutigen Dorf- und Heimatmuseum, erinnern an die Vorbesitzer, das Künstlerehepaar Erika und Christian Gollong.
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„Er rauchte Zigarren, sie Zigaretten“, erinnert sich Erich Haldorn vom Kultur- und Heimatverein: „Der Garten, das Kochen am Herd sowie eine gute Zigarre waren für ihn das Wichtigste.“ „Die Möbel im Museum stammen wie der Tisch aus der Berliner Zeit Gollongs“, ergänzt Nienhagens Ortsbürgermeister Karl Kersten, der im Museum laut Aussage der Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins als „Mädchen für alles“ fungiert.
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'''<small>Komisches Talent</small>'''
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Auch in den Erinnerungen der ehemaligen Kollegen sind die Ballettmeisterin und der Schauspieler noch immer präsent. So hat Karl-Heinz Mauthe ab 1952 in Operetten, Singspielen und Kriminalstücken mit Christian Gollong auf der Bühne gestanden.
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„Besonders in humorvollen Grotesken war Gollong durch seine Mimik erfolgreich. Er kam 1937 nach [[Kassel]], ging dann nach Berlin und kam 1952 wieder nach Kassel zurück“, berichtet der 92-Jährige. „Von dem Geld, das er in seiner Berliner Zeit durch Rollen in Filmen verdiente, kaufte er sich Land in Nienhagen.“
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Dies beschreibt auch die Chronik Nienhagens. „Das heutige Dorfmuseum hat Christian Gollong 1941 von einem Nienhäger Bürger gekauft und ab 1945 bis zu seinem Tode 1988 bewohnt“, heißt es da. Von der Beerdigung von Christian Gollong berichtet der pensionierte Schauspieler Mauthe aus Kassel: „Wir haben danach das gegessen, was er so gerne mochte. Mit Rippchen mit Sauerkraut haben wir ein Gollong-Essen veranstaltet.“
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Karl Kersten traf 2001 mit einer inzwischen auch durch das Fernsehen bekannten Kollegin von Christian Gollong zusammen. Er überreichte der Schauspielerin Witta Pohl, die ihr erstes Theaterengagement 1957 in Kassel hatte, einen Scheck für ihren Verein Kinderluftbrücke.
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Die Einnahme stammte von der 650-Jahr-Feier Nienhagens. „Mein Golli“ habe sie Christian Gollong genannt, berichtete Witta Pohl damals. Sein Fleiß, seine Zuverlässigkeit und Disziplin hätten sie geprägt. Ferner war sie von den Aktivitäten des Ortes, das Erbe von Christian Gollong zu bewahren, sehr angetan.
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'''siehe auch:'''
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* [[Die Tänzerin in Nienhagen]]
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* [[Ein Adler, der nicht fliegt]]
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* [[Ein Wurf an die Wand]]
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* [[Ein Blick in die Karten]]
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* [[Mit Maggi und Mausefalle]]
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* [[Mit Balgen und Rollfilm]]
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* [[Nicht nur Möbel erinnern an die Vorbesitzer]]
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* [[Nienhagen im Modell]]
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* [[Vom Zauber der Laterne]]
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=== Literatur ===
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* ''Adolf Kraft, Erich Haldorn (Hrsg.)'' Nienhagen 1351-2001 - Ein Dorf erzählt aus seinem Leben, Kultur- und Heimatverein Nienhagen (Selbstverlag), Nienhagen 2001
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[[Bild:Wiki192.jpg|right|thumb|500px|Wandertipp]]
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== Sehenswürdigkeiten ==
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* [[Sichelnstein|Burgruine Sichelnstein]]
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* [[Barfußpark Staufenberg/ Nienhagen]]
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* [[Dorfmuseum in Nienhagen]]
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== Vereine ==
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* Kultur- und Heimatverein
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== Wandern ==
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* [[Auf nach Spiekershausen]]
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== Weblinks ==
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* [http://www.staufenberg-nds.de  Website der Gemeinde Staufenberg]
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* [http://www.staufenberg-nds.de/staticsite/staticsite.php?menuid=22&topmenu=17&keepmenu=inactive Informationen zum Ortsteil Nienhagen]
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* [http://www.dorfmuseum-nienhagen.de/ Dorfmuseum Nienhagen (Gollonghaus)]
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* [http://www.barfusspark.info/parks/nienhagen.htm Barfußpark Staufenberg-Nienhagen]
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* [http://citywerk.landkreisgoettingen.de/magazin/magazin.php?topmenu=6&menuid=29&page=1 Landkreis Göttingen]
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{{Navigation Landkreis Göttingen}}
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[[Kategorie:Landkreis Göttingen]]
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Aktuelle Version vom 12. März 2008, 13:37 Uhr

Der Begriff Nienhagen ist mehrdeutig:

  • Unter Nienhagen (Moringen) findet sich der Artikel zum Stadtteil Nienhagen der Stadt Moringen im Landkreis Northeim.
  • Unter Nienhagen (Staufenberg) findet sich der Artikel zum Ortsteil Nienhagen der Gemeinde Staufenberg im Landkreis Göttingen.
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