Mehmet E. Göker

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Mehmet Göker ist ein Unternehmer aus Kassel, der im April 2003 das mittlerweile insolvente Unternehmen MEG24 gegründet hat. Bevor er mit seiner Krankenversicherungsmakler-Firma Insolvenz anmelden musste, war er Sponsor regionaler Sportvereine wie zum Beispiel des KSV Hessen Kassel. Göker ist in Kassel geboren und hat dort auch seinen Wohnsitz.

Lebenslauf

Chronik: Anklagen und Ermittlungen

24. November 2009: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Göker wegen des Verdachts der Untreue und Insolvenzverschleppung. 22. Dezember 2010: Der Ex-MEG-Chef muss an die Allianz Krankenversicherung 125.000 Euro zahlen. Dabei handelt es sich um Vorschüsse, die die Allianz AG 2008  : Auferlegung einer Geldstrafe von 720.000 Euro (720 Tagessätze zu 1000 Euro). Der Vorwurf, Göker habe keine Sozialbeiträge für seine schein-selbstständigen Versicherungsvermittler abgeführt, bestätigte sich vor dem Kasseler Landgericht.

Sponsorentätigkeit

Als Göker noch sein Unternehmen MEG ( später MEG AG ) leitete, agierte er als Sponsor regionaler Sportvereine. Das umfangreichste Sponsoring fand bei dem Kasseler Fußballverein KSV Hessen Kassel statt. Er stellte Trikots, Busse sowie 6 stellige Geldspenden zur Verfügung. Am 9. Juni 2008 gab Göker seine Zusage, neuer Vorstandschef des KSV Hessen Kassel zu werden, nachdem der Vertrag mit dem bisherigen Chef Marc Arnold aufgelöst wurde. Dieser wechselte nach Braunschweig. 8 Tage später, am 16. Juni 2008 bei der Jahreshauptversammlung des KSV Hessen Kassel zog er seine Zusage zurück. Er begründete diese Entscheidung damit, dass er übler Beschimpfung ausgesetzt war, die auch seine Familie erreicht haben soll. Zitat Mehmet E. Göker vom 16.Juni 2008: „Ich stehe für kein Amt beim KSV mehr zur Verfügung“.

Der Fall des VfB Süsterfeld

Im Jahr 2008 wurde Mehmet Göker Vorstandschef des Vfb Süsterfeld. Zu dieser Zeit konnte der Verein nicht ahnen, dass der Vorstandschef und alleinige Geldgeber ein Jahr später Insolvenz anmelden wird. Nachdem Göker als Geldgeber weggefallen war musste auch der VfB Insolvenz anmelden. Der Insolvenzantrag wurde jedoch im Dezember 2010 vom Amtsgericht kassel abgelehnt mit der Begründung, das Vereinsvermögen reiche nicht einmal für die Deckung der Verfahrenskosten. Der Verein steht nun vor seiner Auflösung.