Kloster Blankenheim: Unterschied zwischen den Versionen

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Bis zum Jahre 1527 bestand in [[Blankenheim]] ein Augustinerinnenkloster, das 1220 von dem  Hersfelder Abt Siegfried nach Blankenheim verlegt worden war.
 
Bis zum Jahre 1527 bestand in [[Blankenheim]] ein Augustinerinnenkloster, das 1220 von dem  Hersfelder Abt Siegfried nach Blankenheim verlegt worden war.
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Bereits im Jahre 1190 gründete der Abt Siegfried des [[Kloster Hersfeld|Klosters Hersfeld]] in [[Aua]] (heute ein Ortsteil von [[Neuenstein]]) ein Kloster (im Geisgrunde), das zu Ehren der Mutter Gottes und des Apostels Johannes errichtet wurde und 1229 nach [[Blankenheim]] verlegt wurde. Die heute evangelische Kirche in Aua war die ehemalige Klosterkirche (mit Taufstein aus dem 12. Jahrhundert).
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Im Jahre 1229 (nach anderer Darstellung im Jahre 1230) wurde das Kloster dann durch Abt Ludwig nach [[Blankenheim]] verlegt, wo das Kloster mit durchaus einträglichen Gütern bedacht wurde (etwa im Jahre 1233 mit Gütern des Klosters Heerse in Owa (einer [[Wüstung]] bei [[Meckbach]]) oder mit Gütern in [[Hergershausen]] der Witwe von [[Heinrich Raspe]]).
  
 
Nach der [[Reformation]] wurden die Klosteranlagen und der große Wirtschaftshof zu einer Vogtei, später zu einer Domäne umgewandelt.
 
Nach der [[Reformation]] wurden die Klosteranlagen und der große Wirtschaftshof zu einer Vogtei, später zu einer Domäne umgewandelt.
  
Teilweise erhalten geblieben ist die Kirche des ehemaligen Klosters.
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Teilweise erhalten geblieben ist die Kirche des ehemaligen Klosters in [[Blankenheim]].
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[[Kategorie:Kirche]]
 
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Version vom 8. März 2009, 16:58 Uhr

Bis zum Jahre 1527 bestand in Blankenheim ein Augustinerinnenkloster, das 1220 von dem Hersfelder Abt Siegfried nach Blankenheim verlegt worden war.

Geschichte

Bereits im Jahre 1190 gründete der Abt Siegfried des Klosters Hersfeld in Aua (heute ein Ortsteil von Neuenstein) ein Kloster (im Geisgrunde), das zu Ehren der Mutter Gottes und des Apostels Johannes errichtet wurde und 1229 nach Blankenheim verlegt wurde. Die heute evangelische Kirche in Aua war die ehemalige Klosterkirche (mit Taufstein aus dem 12. Jahrhundert).

Im Jahre 1229 (nach anderer Darstellung im Jahre 1230) wurde das Kloster dann durch Abt Ludwig nach Blankenheim verlegt, wo das Kloster mit durchaus einträglichen Gütern bedacht wurde (etwa im Jahre 1233 mit Gütern des Klosters Heerse in Owa (einer Wüstung bei Meckbach) oder mit Gütern in Hergershausen der Witwe von Heinrich Raspe).

Nach der Reformation wurden die Klosteranlagen und der große Wirtschaftshof zu einer Vogtei, später zu einer Domäne umgewandelt.

Teilweise erhalten geblieben ist die Kirche des ehemaligen Klosters in Blankenheim.