Kirche in Gensungen: Unterschied zwischen den Versionen

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Die evangelische Kirche in [[Gensungen]], die '''Gensunger Himmelskirche''', wurde in ihrer heutigen Form im Jahr 1824 als Saalkirche errichtet.  
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Die evangelische Kirche in [[Gensungen]], die '''Gensunger Himmelskirche''', wurde in ihrer heutigen Form im Jahr 1824 als klassizistische Saalkirche mit dreiseitiger Empore errichtet.
  
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Der mächtige Wehrturm der Kirche wurde um 1400 erbaut.  
Ihr mächtiger, spätgotischer Kirchturm erinnert aber an die Zeit, als er auch als Wehrturm diente.
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Der mächtige, spätgotische Kirchturm erinnert an die Zeit, als er auch als Wehrturm diente.
  
Im Turm befindet sich ein fünfstimmiges Bronzeglockengeläut. Eine sechste Glocke, ebenfalls aus Bronze, steht vor der Kirche. Sie kann nicht mehr geläutet werden, da sie einige Haarrisse hat.
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Im Kircheninnern fallen Deckenspiegel aus drei kreisrunden Gemälden (Sonne, Mond, Stern) auf, die der Kirche ihren Namen ("Himmelskirche von Gensungen") gaben, weiterhin Glasmalerei aus dem 16. Jahrhundert (Apostel Petrus).
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Im Turm befindet sich ein fünfstimmiges Bronzeglockengeläut. Eine sechste Glocke, ebenfalls aus Bronze, steht vor der Kirche. Sie kann nicht mehr geläutet werden, da sie durch einen zu tief hängenden Klöppel (nicht unreparabel) beschädigt wurde.
  
 
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Für das Hauptläuten zu den Gottesdiensten werden nur die Glocken 1-4 verwendet. Die kleine Angelusglocke (Glocke 5) läutet zum Vater Unser.
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Für das Hauptläuten zu den Gottesdiensten werden nur die Glocken 1-4 verwendet, teilweise in Kombinationen. Das kleine Angelusglöckchen (Nr. 5) läutet zum Vater Unser, zur Taufe und zur Einsegnung. Nr. 1 dient außerdem als Uhrzeitschlagglocke.
Täglich um 7:00, 12:00 und 18:00 Uhr läutet Glocke 4. Im Anschluß ertönen 3x3 Gebetsschläge von der Beteglocke (Glocke 1).
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== Weblinks ==
 
== Weblinks ==

Aktuelle Version vom 27. Oktober 2020, 22:47 Uhr

Die ev. Kirche in Gensungen

Die evangelische Kirche in Gensungen, die Gensunger Himmelskirche, wurde in ihrer heutigen Form im Jahr 1824 als klassizistische Saalkirche mit dreiseitiger Empore errichtet.

Der mächtige Wehrturm der Kirche wurde um 1400 erbaut.

Bauwerk

Der mächtige, spätgotische Kirchturm erinnert an die Zeit, als er auch als Wehrturm diente.

Im Kircheninnern fallen Deckenspiegel aus drei kreisrunden Gemälden (Sonne, Mond, Stern) auf, die der Kirche ihren Namen ("Himmelskirche von Gensungen") gaben, weiterhin Glasmalerei aus dem 16. Jahrhundert (Apostel Petrus).

Geschichte

Gensungen wird um das Jahr 802 erstmals als "Gensingen" erwähnt. Eine weitere Erwähnung des Ortes als "Geinsingen" findet im Jahr 1253 statt.

Überragt wird der Ort von dem Bergkegel des Heiligenbergs, auf dem im 12. Jahrhundert der Erzbischof Konrad von Mainz eine Trutzburg errichtete, die im 13. Jahrhundert (zuletzt 1273) von den hessischen Landgrafen erobert und zerstört wurde.

Glocken

Im Turm befindet sich ein fünfstimmiges Bronzeglockengeläut. Eine sechste Glocke, ebenfalls aus Bronze, steht vor der Kirche. Sie kann nicht mehr geläutet werden, da sie durch einen zu tief hängenden Klöppel (nicht unreparabel) beschädigt wurde.

Nr. Schlagton Gussjahr Gießer Name
1 f' 1587 Marten Hase/Diterich Reinhart, Kassel Beteglocke
2 g' 1972 Rincker, Sinn -
3 a' 1972 Rincker, Sinn -
4 c" 1972 Rincker, Sinn -
5 fis" 15. oder 16. Jahrhundert nicht bekannt Angelusglöckchen
6 f' 1501 Hen Kortrog, Homberg (Efze) -

Für das Hauptläuten zu den Gottesdiensten werden nur die Glocken 1-4 verwendet, teilweise in Kombinationen. Das kleine Angelusglöckchen (Nr. 5) läutet zum Vater Unser, zur Taufe und zur Einsegnung. Nr. 1 dient außerdem als Uhrzeitschlagglocke.

Weblinks