Kirche Obernburg

Aus Regiowiki
Version vom 3. August 2014, 15:22 Uhr von Wogner (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche
An der Kirche in Obernburg

Im romanischen Stil wurde die heute evangelisch-lutherische Pfarrkirche in Obernburg vor 1200 errichtet, mit nach Westen gerichtetem Wehrturm und nach Osten gerichtetem, quadratischen Chor.

Bauwerk und Geschichte

Das Gewölbe des rechteckigen Kirchenschiffs wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und danach im Jahre 1661 durch eine Holzkonstruktion ersetzt.

Sehenswert sind Eingangstüre und Kruzifix der Kirche, die von dem Waldecker Barockbildhauer Josias Wolrad Brützel geschaffen wurden, ebenso die der Empore der Kirche mit Bildern und Schnitzereien.

Zu erwähnen sind weiterhin die Barockorgel der Kirche und fünf stehenden Grabplatten, von denen vier in die Ostwand des Chores eingelassen sind. Sie erinnern an den Rentmeister der Herrschaft Itter, Heinrich Günste (gestorben 1692 im Alter von 45 Jahren), seine Frau und drei ihrer Kinder.

Obernburg gehört mit Hof Lauterbach, Dorfitter und Thalitter zum Kirchspiel Obernburg; das Pfarramt ist in Obernburg. [1]

Literatur

  • Karl Krummel, Die Grabmäler in der Kirche zu Obernburg, Artikel in der Waldeckische Landeszeitung 1935
  • Jörg Wiesemann, Geschichtlicher Abriss von Obernburg, 2007
  • Volker Wiesemann, Die Festschrift zur Einweihung der restaurierten Orgel der evangelisch-lutherischen Kirche Obernburg, 1985

siehe auch

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. Informationen auf www.kirchenkreis-frankenberg.de

Weblinks