Kellerwald: Unterschied zwischen den Versionen

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Zahlreiche weithin sichtbare Baudenkmale aus dem Zeitraum von ca. acht Jahrhunderten wie das [[Schloss Waldeck]], das [[Schloss Friedrichstein|Jagdschloss Friedrichstein]], die Zisterzienser Klosteranlage in [[Kloster Haina|Haina]], zahlreiche Dorfkirchen, [[Wassermühlen]], Burgen, Ruinen und Türme, Gutshöfe und von Fachwerk geprägte Städte und Dörfer prägen die Landschaft des Kellerwaldes.
 
Zahlreiche weithin sichtbare Baudenkmale aus dem Zeitraum von ca. acht Jahrhunderten wie das [[Schloss Waldeck]], das [[Schloss Friedrichstein|Jagdschloss Friedrichstein]], die Zisterzienser Klosteranlage in [[Kloster Haina|Haina]], zahlreiche Dorfkirchen, [[Wassermühlen]], Burgen, Ruinen und Türme, Gutshöfe und von Fachwerk geprägte Städte und Dörfer prägen die Landschaft des Kellerwaldes.
  
An der Südostabdachung des Kellerwaldes liegen in offener landwirtschaftlicher Flur entlang der Seitenbäche zur [[Schwalm]] bäuerlich geprägte Dörfer mit Mühlen, Türmen als Teilen von Befestigungsanlagen, herrschaftlichen Wohnsitzen, Kornspeichern und Gutshöfen. Diese von ausgedehnten Äckern und von Grünland begleiteten Bachtälern geprägte Landschaft im Einzugsbereich von [[Gilsa]]  
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An der Südostabdachung des Kellerwaldes liegen in offener landwirtschaftlicher Flur entlang der Seitenbäche zur [[Schwalm]] bäuerlich geprägte Dörfer mit Mühlen, Türmen als Teilen von Befestigungsanlagen, herrschaftlichen Wohnsitzen, Kornspeichern und Gutshöfen. Diese von ausgedehnten Äckern und von Grünland begleiteten Bachtälern geprägte Landschaft im Einzugsbereich von [[Gilsa (Bach)|Gilsa]] und [[Urff]] als Nebenbäche der [[Schwalm]] wird überragt von dem südwest-nordost gerichteten Höhenzug mit [[Jeust]] und [[Wüstegarten]] als südlichem Rand des Kellerwaldes.
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Die höchste Erhebung im Kellerwald ist der [[Wüstegarten]] mit 675 m über NN, nordöstlich gelegene Nebengipfel sind [[Hunsrück]] (636 m) und [[Sauklippe]] (584 m).
 
Die höchste Erhebung im Kellerwald ist der [[Wüstegarten]] mit 675 m über NN, nordöstlich gelegene Nebengipfel sind [[Hunsrück]] (636 m) und [[Sauklippe]] (584 m).
  
== siehe auch ==
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== Siehe auch ==
 
* [[Naturpark Kellerwald-Edersee|Naturpark-Kellerwald]]
 
* [[Naturpark Kellerwald-Edersee|Naturpark-Kellerwald]]
 
* [[Nationalpark Kellerwald-Edersee|Nationalpark-Kellerwald]]
 
* [[Nationalpark Kellerwald-Edersee|Nationalpark-Kellerwald]]

Version vom 22. Dezember 2008, 03:02 Uhr

Kellerwaldturm auf dem Wüstegarten (Foto: Dirk Schmidt)

Der Kellerwald ist ein bis zu 675 ü. NN hohes Mittelgebirge in den Landkreisen Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder im westlichen Teil von Nordhessen.

Ursprünglich bezog sich der Name Kellerwald nur auf den Hohen Keller mit dem Wüstegarten - der mit 675 m höchsten Erhebung des Kellerwaldes und des Schwalm-Eder-Kreises - im südlichen Teil des Gebirges.

Naturpark und Nationalpark Kellerwald

Seit der Einrichtung des Naturparks und des Nationalparks Kellerwald werden auch das nördlich gelegene Wildunger Bergland sowie die bis an den Edersee reichenden Ederhöhen zum Kellerwald gerechnet.

Der Kellerwald ist durch zahlreiche Waldwiesentäler, Rodungsinseln mit kleinen Haufendörfern und städtischen Strukturen von Bad Wildungen und Reinhardshausen geprägt.

Die kleinteilige Landwirtschaft, die Waldnutzung, der Bergbau und das Hüttenwesen bildeten Jahrhunderte lang die Lebensgrundlagen. Der Name "Kellerwald" ist vermutlich aus der Zeit der intensiven Waldnutzung zur Holzkohleherstellung abgeleitet. Der Wald war zu dieser Zeit stark dezimiert. Die Landschaft trug den Namen "Köhlerwald" oder "Kahler Wald".

Die seit Jahrhunderten bekannten Heilquellen in Bad Wildungen haben die Entwicklung eines ausgedehnten Kurwesens begründet, seit einigen Jahrzehnten ausgedehnt auf die Orte Reinhardshausen und Bad Zwesten. Der Kur- und Badebetrieb hat sich zum wichtigsten Wirtschaftszweig in der Kellerwaldregion entwickelt.

Zahlreiche weithin sichtbare Baudenkmale aus dem Zeitraum von ca. acht Jahrhunderten wie das Schloss Waldeck, das Jagdschloss Friedrichstein, die Zisterzienser Klosteranlage in Haina, zahlreiche Dorfkirchen, Wassermühlen, Burgen, Ruinen und Türme, Gutshöfe und von Fachwerk geprägte Städte und Dörfer prägen die Landschaft des Kellerwaldes.

An der Südostabdachung des Kellerwaldes liegen in offener landwirtschaftlicher Flur entlang der Seitenbäche zur Schwalm bäuerlich geprägte Dörfer mit Mühlen, Türmen als Teilen von Befestigungsanlagen, herrschaftlichen Wohnsitzen, Kornspeichern und Gutshöfen. Diese von ausgedehnten Äckern und von Grünland begleiteten Bachtälern geprägte Landschaft im Einzugsbereich von Gilsa und Urff als Nebenbäche der Schwalm wird überragt von dem südwest-nordost gerichteten Höhenzug mit Jeust und Wüstegarten als südlichem Rand des Kellerwaldes.

Höchste Erhebungen

Bis zu Gründung von Natur- bzw. Nationalpark-Kellerwald nur Kellerwald genannt, ist der Bergkamm Keller bzw. Hoher Keller geologisch der östlichste Ausläufer des Rheinischen Schiefergebirges.

Die höchste Erhebung im Kellerwald ist der Wüstegarten mit 675 m über NN, nordöstlich gelegene Nebengipfel sind Hunsrück (636 m) und Sauklippe (584 m).

Siehe auch

Wandertipps

Karte zur Kellerwald-Tour