Katholische Kirche in Adorf: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Ruf zu Gottes Ehr´)
(Pastoralverbund)
 
(Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
Die '''katholische Kirche''' in [[Adorf]] gehört zur kath. Kirchengemeinde [[St. Marien Korbach]] und liegt im hessischen Teil des [[Erzbistum Paderborn|Erzbistums Paderborn]].  
+
Die '''katholische Kirche "St. Marien"''' in [[Adorf]] gehört zur kath. Kirchengemeinde [[St. Marien Korbach]] und liegt im hessischen Teil des [[Erzbistum Paderborn|Erzbistums Paderborn]].  
  
== Kirchengemeinde ==
+
== Pastoralverbund ==
Die Kirchengemeinde umfasst Teile der politischen Gemeinden [[Korbach]], [[Twistetal]] und [[Diemelsee]]. Neben den beiden katholischen Kirchen St. Marien und St. Josef in [[Korbach]]s Kernstadt, findet sich eine weitere katholische Kirche in [[Adorf]].
+
Der [[Pastoralverbund Korbach]] umfasst Teile der politischen Gemeinden [[Korbach]], [[Twistetal]] und [[Diemelsee]]. Neben den beiden katholischen Kirchen St. Marien und St. Josef in [[Korbach]]s Kernstadt, gehört auch die katholische Kirche in [[Adorf]] zum Pastoralverbund.
  
 
== Ruf zu Gottes Ehr´ ==
 
== Ruf zu Gottes Ehr´ ==

Aktuelle Version vom 30. Juli 2015, 20:38 Uhr

Die katholische Kirche "St. Marien" in Adorf gehört zur kath. Kirchengemeinde St. Marien Korbach und liegt im hessischen Teil des Erzbistums Paderborn.

Pastoralverbund

Der Pastoralverbund Korbach umfasst Teile der politischen Gemeinden Korbach, Twistetal und Diemelsee. Neben den beiden katholischen Kirchen St. Marien und St. Josef in Korbachs Kernstadt, gehört auch die katholische Kirche in Adorf zum Pastoralverbund.

Ruf zu Gottes Ehr´

Im April 1951 wurde nach knapp einjähriger Bauzeit die Adorfer katholische Kirche geweiht und dem Patronat der Schmerzensreichen Gottesmutter (Mater dolorosa) anvertraut.

Kuratus Koch bezog damals als erster das kleine Wohnhaus an der Kirche und kümmerte sich um die Gemeinde.

Die Kirche ist eine so genannte Filialkirche der katholischen Kirchengemeinde St. Marien in Korbach, der sie kirchenrechtlich seit 1984 zugeordnet ist. Bis Mitte der 1940-er Jahre gehörten nur wenige Katholiken im Adorfer Raum zur Gemeinde. 1946 fanden viele Flüchtlinge und Heimatvertriebene, vor allem aus dem Sudetenland, in Adorf und den umliegenden Orten eine neue Heimat.

Viele Neubürger aus Polen, Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion fassten vor gut 15 Jahren Fuß in der Adorfer Gemeinde. Im Kirchenstuhl hängt eine Glocke aus dem Jahre 1797, die wahrscheinlich aus Bontkirchen stammt. In der Inschrift heißt es: „Mein Ruf bedeutet Gottes Ehr, wie auch zur Schul und Kinderlehr’”.

Noch heute werde die Glocke per Hand geläutet, sagt Astrid Kranke. Technisch sei das nicht anders möglich. Ihr Mann habe einen Glockenstrang „für die Ewigkeit” angefertigt, fügt sie lächelnd an, da der alte marode gewesen sei.

siehe auch

Weblinks