Karl Branner: Unterschied zwischen den Versionen

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Er galt als typischer [[mundart:Kasseläner]], ein Original im besten Sinn, Dr. Karl Branner, der als Oberbürgermeister seine Heimatstadt von 1963 bis 1975 lenkte. Zuvor war der promovierte Volkswirt Stadtverordneter für die SPD, anschließend Dezernent für Wirtschaft und Verkehr sowie Bürgermeister. Als sein wichtigstes Werk bezeichnete Branner die Gründung der Gesamthochschule. Unter ihm wurde auch die Infrastruktur der Stadt ausgebaut. Der Oberbürgermeister war seiner Stadt eng verbunden und lehnte daher auch das Angebot ab, in das Kabinett des Hessischen Ministerpräsidenten Osswald einzutreten. Der [[Ehrenbürger]] [[Kassel|Kassels]] starb 1997 im Alter von 87 Jahren.
 
Er galt als typischer [[mundart:Kasseläner]], ein Original im besten Sinn, Dr. Karl Branner, der als Oberbürgermeister seine Heimatstadt von 1963 bis 1975 lenkte. Zuvor war der promovierte Volkswirt Stadtverordneter für die SPD, anschließend Dezernent für Wirtschaft und Verkehr sowie Bürgermeister. Als sein wichtigstes Werk bezeichnete Branner die Gründung der Gesamthochschule. Unter ihm wurde auch die Infrastruktur der Stadt ausgebaut. Der Oberbürgermeister war seiner Stadt eng verbunden und lehnte daher auch das Angebot ab, in das Kabinett des Hessischen Ministerpräsidenten Osswald einzutreten. Der [[Ehrenbürger]] [[Kassel|Kassels]] starb 1997 im Alter von 87 Jahren.
  

Version vom 16. September 2006, 06:14 Uhr

Ein bürgernahes Original, das Kassel treu blieb Er galt als typischer mundart:Kasseläner, ein Original im besten Sinn, Dr. Karl Branner, der als Oberbürgermeister seine Heimatstadt von 1963 bis 1975 lenkte. Zuvor war der promovierte Volkswirt Stadtverordneter für die SPD, anschließend Dezernent für Wirtschaft und Verkehr sowie Bürgermeister. Als sein wichtigstes Werk bezeichnete Branner die Gründung der Gesamthochschule. Unter ihm wurde auch die Infrastruktur der Stadt ausgebaut. Der Oberbürgermeister war seiner Stadt eng verbunden und lehnte daher auch das Angebot ab, in das Kabinett des Hessischen Ministerpräsidenten Osswald einzutreten. Der Ehrenbürger Kassels starb 1997 im Alter von 87 Jahren.

Seiner Heimatstadt Kassel fühlte sich Karl Branner stets eng verbunden. Davon zeugt auch seine Liebe zur Kasseler Mundart. Erwähnenswert sind hier die von ihm herausgegebenen Bücher "D's Kraachenknöbbchen" und "De Drillerpiffe" sowie die vom Hessischen Rundfunk aufgenommenen Lesungen von "Geschichterchen" und Gedichten auf "Kasselänisch".


Das Wiedererstehen "seines" Stadtteils, der Kasseler Unterneustadt, erlebte Karl Branner leider nicht mehr. Hier wurde er am 11. September 1910 geboren. Sein Vater war Bäckermeister - und wer einmal Karl Branner Konrad Berndts Geschichte "Im Bäggerloden" hat erzählen hören, der weiß vor diesem Hintergrund, warum das so klang, als hätte der kleine Karl die Figur "Frau Dinnefedden" persönlich bedient.

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 Die Feinbäckerei des Vaters Heinrich Branner in der Unterneustadt

Karl Branner steuerte eine Stadt im Wiederaufbau. Er selbst hat die Gründung der Gesamthochschule Kassel als sein wichtigstes Werk bezeichnet. Doch auch der Aufbau des Schlosses Wilhelmshöhe mit dem Einzug der Gemäldegalerie, der Ausbau der Infrastruktur in dieser Stadt - all dies fiel in die Ära Karl Branners.

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 Karl Branner im Gespräch mit Bundeskanzler Ludwig Erhard

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 Karl Branner, Claus von Amsberg, Arnold Bode,
 Prinzessin Beatrix (spätere Königin der Niederlande)

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 Karl Branner, König Baudouin von Belgien, Ministerpräsident Georg-August Zinn



DR. KARL BRANNER

11.9.1910:´ Geboren in Kassel

         Studium der Wirtschaftswissenschaften
         und  Geschichte der Soziologie
         an der Universität Göttingen

1933: Diplomvolkswirt

1937: Dr. rer. pol.

1939 - 1949: Wehrdienst und Kriegsgefangenschaft

1952 - 1954: Stadtverordneter

1954 - 1957: Hauptamtlicher Stadtrat

1957 - 1963: Bürgermeister

1963 - 1975: Oberbürgermeister

        Mitglied des Fernsehrates
        und Vorsitzender des
        Finanzausschusses des ZDF

1967 - 1975: Verbandsvorstand des Sparkassen- und Giroverbandes, 1975 Ehrenpräsident

1974: Mitglied der Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten

1975: Ehrenbürger der Stadt Kassel

1984: Ehrensenator der Gesamthochschule Kassel

        Großes Verdienstkreuz mit Stern
        und Schulterband des Verdienstordens
        der Bundesrepublik Deutschland (1990)

1995: Hessischer Verdienstorden

1995: Ehrenoberbürgermeister der Stadt Kassel

17.10.1997: Gestorben in Kassel


Vorlage:Eichel -branner -seidel -la.jpg Vier Oberbürgermeister der Stadt Kassel


Vorlage:Karl-branner.jpg Karl Branner im Jahre 1995


Anmerkung: Karl Branner und Kassel: Das ist heute noch etwas, was zusammengehört. Viele Vereine, die sich um Kassel verdient gemacht haben, hat der Karle unterstützt. Ich erinnere mich noch an die Aktion ,,Kassel, Stadt der Künste und Kongresse". Es war eine sehr erfolgreiche Sache. Auch in Gesprächen mit Jugendlichen war Karl Branner immer ein guter Zuhörer.