Julie von Hauke

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Die Gräfin Julia Hauke (nach anderer Darstellung auch: Julie von Hauke) wurde am 12. November 1825 in Warschau geboren und starb am 19. September 1895 auf Schloss Heiligenberg bei dem südhessischen Ort Seeheim-Jugenheim. Sie ist die Ahnherrin des Hauses Battenberg (später: Mountbatten).

Als Tochter des Grafen Hans Moritz Hauke (1775–1830) und dessen Frau Sophie Lafontaine geboren, war sie in späteren Jahren die Ehefrau von Prinz Alexander von Hessen-Darmstadt, den sie am 28. Oktober 1851 heiratete. Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits mit ihrer ersten Tochter im fünften Monat schwanger.

Da sie als Tochter eines neugeadelten Grafen ihrem Gatten standesmäßig nicht ebenbürtig war, erhielt sie 1851 von ihrem Schwager, Großherzog Ludwig III. von Hessen-Darmstadt den Titel einer Gräfin von Battenberg und wurde 1858 zur erblichen Fürstin von Battenberg erhoben. Im Mai 1875 konvertierte sie von der römisch-katholischen zur evangelischen Konfession.

Nachkommen

Julia und Alexander hatten fünf Kinder: Marie Karoline (* 15. Februar 1852 † 20. Juni 1923 Schloss Schönberg), Ludwig Alexander, später britischer Staatsbürger und als Louis Mountbatten, 1. Marquess of Milford Haven (* 24. März 1854 Graz, † 1921 in Ken House auf der Isle of Wight), Alexander Joseph (* 5. April 1857 Verona, † 17. November 1893), in späteren Jahren vom 29. April 1879 bis 7. September 1886 regierender Fürst von Bulgarien, Heinrich Moritz (* 5. Oktober 1858 Mailand, † (gef.) 20. Januar 1896) und Franz Joseph (* 24. September 1861 Padua, † 31. Juli 1924).

Literatur

  • Eckhart G. Franz, Das Haus Hessen: Eine europäische Familie, Kohlhammer, Stuttgart 2005

siehe auch

Weblinks

  • [ Wikipedia-Eintrag]