Joseph Weber

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Blick von der Bleiche zur kath. Kirche St. Peter und zum Pfarrhaus, wo Joseph Weber lange Jahre in Hofgeismar wohnte.

Joseph Weber war in den Jahren 1939 bis 1970 langjähriger Gemeindepfarrer der katholischen Kirchengemeinde in Hofgeismar und Dechant des ehemaligen Dekanats Hofgeismar.

Er gründete nach dem Zweiten Weltkrieg die St. Michaels-Bruderschaft im Bistum Fulda von Mont Saint Michel her mit der Intention der Versöhnung zwischen dem französischem und deutschem Volk, deren beider Patron der heilige Michael ist.

Geschichte

Die katholische Gemeindeseelsorge in der stark evangelisch geprägten Stadt begann in nennenswertem Umfang wieder im Jahre 1892, der Bau der katholischen St. Petri-Kirche schloss sich 1897/98 an. Zuvor waren im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts in der Altstädter Kirche bereits monatliche Gottesdienste für die katholischen Angehörigen der Hofgeismarer Garnison und einige Zivilpersonen gehalten worden. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Zahl der katholischen Bevölkerung durch den Zuzug vieler Flüchtlinge – besonders aus dem sog. Sudetenland (Tschechien) – stark an, im ehemaligen Kreis Hofgeismar auf etwa 22.000 Gläubige im Jahre 1948. Im Jahre 1959 wurde in Hofgeismar mit der Kirche St. Marien eine weitere katholische Kirche errichtet.

Literatur

  • Joseph Weber: Entwicklung der katholischen Gemeinden im Kreis Hofgeismar, in: Heimatjahrbuch für den Kreis Hofgeismar 1968, S. 44 ff.

siehe auch