Hofgeismar - Kirche St. Marien

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Hofgeismar - Kirche St. Marien

Die katholische Kirche St. Marien in Hofgeismar wurde nach den Plänen des Architekten Chr. Hartmann aus Warburg errichtet und im Jahre 1959 fertiggestellt. Von dem gleichen Architekten stammt die ein Jahr später errichtete katholische Kirche in Hümme.

Die Kirche „St. Marien“ erinnert daran, dass in Hofgeismar schon die im 13. Jahrhundert errichtete Altstädter Liebfrauenkirche der Gottesmutter Maria geweiht worden war. Ebenso wurde die heutige Neustädter Kirche als Kirche der "Heiligen Jungfrau Maria“ im 14. Jahrhundert in der Hofgeismarer „Neustadt" erbaut, bevor beide Kirche dann ab dem 16. Jahrhundert zu protestantischen Kirchen wurden.

„St. Marien“ ist heute Filialkirche der Pfarrkirche St. Peter in Hofgeismar. Ihre Errichtung wurde durch den starken Anstieg der katholischen Bevölkerung nach dem Zweiten Weltkrieg erforderlich. Die Kirche entstand in einem Neubaugebiet der Stadt nahe der Brunnenstraße auf dem Weg vom Bahnhof Hofgeismar zum Stadtteil Gesundbrunnen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Zahl der Katholiken im Kreis Hofgeismar auf mehr als 22.000 Personen. Heimatvertriebene – zum Beispiel aus dem sog. Sudetenland – mit zumeist katholischer Konfession kamen im Kreisgebiet an und fanden hier auf Dauer eine neue Heimat. In den 1950-er Jahren entstanden neue katholische Gotteshäuser in Immenhausen (1952], Grebenstein (1955), Karlshafen (1956], Lippoldsberg, Haueda und Hohenkirchen (alle 1957), Veckerhagen (1959) und in Hofgeismar das zweite katholische Gotteshaus „St. Marien“. Später kamen weitere Kirchen beispielsweise in Trendelburg, Ehrsten und Calden (alle 1961) und Vernawahlshausen (1966) hinzu.

Literatur

  • Joseph Weber, Entwicklung der katholischen Gemeinden im Kreis Hofgeismar, in: Heimatjahrbuch für den Kreis Hofgeismar 1968, S. 44 ff.

siehe auch