Herzog Heinrich „der Wunderliche“: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Erbfolgeregelung des welfischen Herzogshauses, die keine Erbfolge nach dem Erstgeburtsrecht vorsah, und die bis zum Ende des 15. Jahrhundert im großen und ganzen sehr erfolgreiche Erwerbspolitik der Welfen, insbesondere in Richtung auf die [[Weser]], führten immer wieder zu neuen Aufgliederungen des Gesamtherzogtums und weiteren Teilungen, vor allem des Fürstentums Braunschweig.
 
Die Erbfolgeregelung des welfischen Herzogshauses, die keine Erbfolge nach dem Erstgeburtsrecht vorsah, und die bis zum Ende des 15. Jahrhundert im großen und ganzen sehr erfolgreiche Erwerbspolitik der Welfen, insbesondere in Richtung auf die [[Weser]], führten immer wieder zu neuen Aufgliederungen des Gesamtherzogtums und weiteren Teilungen, vor allem des Fürstentums Braunschweig.
  
Zum Fürstentum Braunschweig gehörten ehemals auch [[Northeim]], [[Göttingen]] und [[Hann. Münden|Münden]] mit dem Streubesitz in diesem Raum. Bereits von den Söhnen [[Herzog Albrecht I.]], Heinrich (der Wunderliche) und [[Albrecht der Feiste]], wurde 1291 aus dem Fürstentum Braunschweig das ''[[Fürstentum Grubenhagen]]'' ausgegliedert, das Heinrich erhielt. Es umfasste die Bereiche [[Osterode]], [[Herzberg]] und [[Einbeck]] und bestand bis 1596. Es war während dieser Zeit das bei weitem kleinste welfische Fürstentum.  
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Zum Fürstentum Braunschweig gehörten ehemals auch [[Northeim]], [[Göttingen]] und [[Hann. Münden|Münden]] mit dem Streubesitz in diesem Raum. Bereits von den Söhnen [[Herzog Albrecht I.|Herzog Albrechts I.]], Heinrich (der Wunderliche) und [[Albrecht der Feiste]], wurde 1291 aus dem Fürstentum Braunschweig das ''[[Fürstentum Grubenhagen]]'' ausgegliedert, das Heinrich erhielt. Es umfasste die Bereiche [[Osterode]], [[Herzberg]] und [[Einbeck]] und bestand bis 1596. Es war während dieser Zeit das bei weitem kleinste welfische Fürstentum.  
  
 
Seinen Namen erhielt das Fürstentum von der sieben Kilometer südlich von [[Einbeck]] gelegenen ''[[Burg Grubenhagen]]'', die im 17. Jahrhundert aufgegeben wurde und verfiel.  
 
Seinen Namen erhielt das Fürstentum von der sieben Kilometer südlich von [[Einbeck]] gelegenen ''[[Burg Grubenhagen]]'', die im 17. Jahrhundert aufgegeben wurde und verfiel.  

Version vom 25. Dezember 2008, 18:59 Uhr

Herzog Heinrich von Braunschweig-Grubenhagen, genannt "der Wunderliche" (1267 - 1322), ist der erster Herzog des neu gegründeten "Fürstentums Grubenhagen" von 1291.

Er ist im gotischen Chorgestühl (entstanden um 1288) der Münsterkirche St. Alexandri in Einbeck abgebildet.

Geschichte

Die Erbfolgeregelung des welfischen Herzogshauses, die keine Erbfolge nach dem Erstgeburtsrecht vorsah, und die bis zum Ende des 15. Jahrhundert im großen und ganzen sehr erfolgreiche Erwerbspolitik der Welfen, insbesondere in Richtung auf die Weser, führten immer wieder zu neuen Aufgliederungen des Gesamtherzogtums und weiteren Teilungen, vor allem des Fürstentums Braunschweig.

Zum Fürstentum Braunschweig gehörten ehemals auch Northeim, Göttingen und Münden mit dem Streubesitz in diesem Raum. Bereits von den Söhnen Herzog Albrechts I., Heinrich (der Wunderliche) und Albrecht der Feiste, wurde 1291 aus dem Fürstentum Braunschweig das Fürstentum Grubenhagen ausgegliedert, das Heinrich erhielt. Es umfasste die Bereiche Osterode, Herzberg und Einbeck und bestand bis 1596. Es war während dieser Zeit das bei weitem kleinste welfische Fürstentum.

Seinen Namen erhielt das Fürstentum von der sieben Kilometer südlich von Einbeck gelegenen Burg Grubenhagen, die im 17. Jahrhundert aufgegeben wurde und verfiel.

siehe auch

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