Hüttenbachhaus

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Das Hüttenbachhaus war ein Soldatenheim, später eine Waldgaststätte, im Hüttenbachgrund zwischen Sorga, Dinkelrode, und Wippershain im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Das Gebäude wurde 1970 abgerissen.

Geschichte

Die Waldgaststätte Hüttenbachgrund zwischen Sorga und Dinkelrode. Die Ansichtskarte mit Innen- und Außenansicht stammt aus den 1950er Jahren.
Errichtet worden war das Hüttenbachhaus im Zweiten Weltkrieg. In den Jahren 1942/1943 war der obere Teil des Hüttenbachtals zum militärischen Stützpunkt ausgebaut worden, in den 1943 zum Schutz vor Luftangriffen eine Kompanie aus der Kaserne in Bad Hersfeld verlegt wurde. Dazu gehörte auch ein Soldatenheim. Die Forstverwaltung baute das Gebäude, das geplündert und demoliert worden war, nach dem Krieg wieder auf und erweiterte es um einen Stall. Der Waldarbeiter Jakob Lotz zog in das Haus ein, in dem es anfangs weder elektrisches Licht noch fließendes Wasser gab. 1948 eröffnete die Familie dann die Gaststätte, die sich schnell zum Ausflugsziel entwickelte.

Nach der Betriebsaufgabe rückten 1970 die Abrissbagger an. Auf Initiative des Revierförsters Heinz-Dieter Mattes hat Hessen-Forst im August 2012 wurde am ehemaligen Standort eine Informationstafel zur Gechichte des Gebäudes aufgestellt. [1]

Wanderziel

Das Hüttenbachtal ist für Wanderer vom Parkplatz kurz vor der Abfahrt Malkomes an der Bundesstraße B62 (Sorga-Friedewald) erreichbar.

Quellen und Weblinks

  1. Aus Hersfelder-Zeitung.de vom 29. August 2012: Tanzpodium im Wald