Gustav Henkel: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Jahre 1870 kam Gustav Henkel nach Kassel, wo er 1878 die Firma Beck & Henkel gründete, die vor allem Dampfmaschinen und Kraftanlagen baute.  
 
Im Jahre 1870 kam Gustav Henkel nach Kassel, wo er 1878 die Firma Beck & Henkel gründete, die vor allem Dampfmaschinen und Kraftanlagen baute.  
  
Der Fabrikant hat aber auch mit der Henkelschen Gebirgsbahn zum Transport von Kohle aus den Zechen im [[Habichtswald]] den Vorläufer der legendären [[Herkulesbahn geschaffen]]. Die Kohle brauchte er für den Betrieb seines Elektrizitätswerks am Palmenbad.  
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Der Fabrikant hat aber auch mit der Henkelschen Gebirgsbahn zum Transport von Kohle aus den Zechen im [[Habichtswald]] den Vorläufer der legendären [[Herkulesbahn]] geschaffen. Die Kohle brauchte er für den Betrieb seines Elektrizitätswerks am Palmenbad.  
  
 
1892 war in Wilhelmshöhe das Henkelsche Elektrizitätswerk an der Hunrodstrasse entstanden, 1894 baute Henkel die erste Heißdampfmaschine. Ihn verband eine Freundschaft mit [[Wilhelm Schmidt]], dem »Schöpfer der Heißdampf- und Hochdrucktechnik«. Der von Schmidt entwickelte Überhitzer sorgte damals für deutlich leistungsfähigere Maschinen. Die Abwärme der mit Heißdampf betriebenen Dampfmaschinen diente übrigens zur Beheizung des [[Palmenbad]]es und des Gewächshauses.
 
1892 war in Wilhelmshöhe das Henkelsche Elektrizitätswerk an der Hunrodstrasse entstanden, 1894 baute Henkel die erste Heißdampfmaschine. Ihn verband eine Freundschaft mit [[Wilhelm Schmidt]], dem »Schöpfer der Heißdampf- und Hochdrucktechnik«. Der von Schmidt entwickelte Überhitzer sorgte damals für deutlich leistungsfähigere Maschinen. Die Abwärme der mit Heißdampf betriebenen Dampfmaschinen diente übrigens zur Beheizung des [[Palmenbad]]es und des Gewächshauses.

Version vom 15. April 2012, 17:44 Uhr

Gustav Henkel wurde am 22. Juni 1856 in Hemeln an der Weser geboren. Seine Vorfahren betrieben dort seit Generationen eine Mahl- und Ölmühle.

Im Jahre 1870 kam Gustav Henkel nach Kassel, wo er 1878 die Firma Beck & Henkel gründete, die vor allem Dampfmaschinen und Kraftanlagen baute.

Der Fabrikant hat aber auch mit der Henkelschen Gebirgsbahn zum Transport von Kohle aus den Zechen im Habichtswald den Vorläufer der legendären Herkulesbahn geschaffen. Die Kohle brauchte er für den Betrieb seines Elektrizitätswerks am Palmenbad.

1892 war in Wilhelmshöhe das Henkelsche Elektrizitätswerk an der Hunrodstrasse entstanden, 1894 baute Henkel die erste Heißdampfmaschine. Ihn verband eine Freundschaft mit Wilhelm Schmidt, dem »Schöpfer der Heißdampf- und Hochdrucktechnik«. Der von Schmidt entwickelte Überhitzer sorgte damals für deutlich leistungsfähigere Maschinen. Die Abwärme der mit Heißdampf betriebenen Dampfmaschinen diente übrigens zur Beheizung des Palmenbades und des Gewächshauses.

Gustav Henkel wirkte auch als Beigeordneter und als Vertreter des damaligen Kasseler Oberbürgermeisters. Zu dieser Zeit entstanden das Lossekraftwerk, die Lutherkirche und die Christuskirche.

Gustav Henkel starb im Alter von 85 Jahren am 29. Dezember 1941. Sein Grab auf dem Wahlershausener Friedhof hat der Magistrat der Stadt Kassel im Juli 2007 zum Ehrengrab erklärt.

siehe auch

Weblinks