Grefenburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Grefenburg''', auch "Greifenburg" (394 m) ist ein Basaltkegel am Nordrand der [[Dransfelder Hochfläche]] im Gemeindegebiet des Fleckens [[Adelebsen]] in der Nähe des Ortsteils [[Barterode]].  
 
Die '''Grefenburg''', auch "Greifenburg" (394 m) ist ein Basaltkegel am Nordrand der [[Dransfelder Hochfläche]] im Gemeindegebiet des Fleckens [[Adelebsen]] in der Nähe des Ortsteils [[Barterode]].  
  
Ebenso wie der [[Hoher Hagen|Hohe Hagen]], der [[Backenberg]] und der [[Ossenberg]] gehört die Grefenburg zu den markanten Bergkuppen auf der [[Dransfelder Hochfläche]].
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Ebenso wie der [[Hoher Hagen|Hohe Hagen]], der [[Backenberg]] (bei [[Güntersen]]) und der [[Ossenberg]] gehört die Grefenburg zu den markanten Bergkuppen auf der [[Dransfelder Hochfläche]].
  
 
Der Gipfel ist geprägt durch einen durch Grundwasser-Flutung eines Basaltsteinbruchs entstandenen Bergsee.
 
Der Gipfel ist geprägt durch einen durch Grundwasser-Flutung eines Basaltsteinbruchs entstandenen Bergsee.
  
1909 wurde der Basaltsteinbruch der Grefenburg, der schon in den 1870-er Jahren begann, durch die Forstgenossenschaft an die Firma “Hannoversche Basaltwerke mbH“ verpachtet und zu einem modernen Steinbruch ausgebaut. Über eine zwei Kilometer lange Drahtseilbahn wurde das Gestein zum Verladebahnhof nach [[Adelebsen]] transportiert, dem ehemaligen Zentrum des Basaltabbaus in Südniedersachsen mit dem Steinbruch an der Bramburg. Im Jahre 1960 wurde der Basaltabbau der Grefenburg eingestellt.  
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== Ehemaliger Basaltsteinbruch ==
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1909 wurde der Basaltsteinbruch der Grefenburg, der schon in den 1870-er Jahren begann, durch die Forstgenossenschaft an die Firma “Hannoversche Basaltwerke mbH“ verpachtet und zu einem modernen Steinbruch ausgebaut. Über eine zwei Kilometer lange Drahtseilbahn wurde das Gestein zum Verladebahnhof nach [[Adelebsen]] transportiert, dem ehemaligen Zentrum des Basaltabbaus in Südniedersachsen mit dem Steinbruch an der [[Bramburg/Solling|Bramburg]]. Im Jahre 1960 wurde der Basaltabbau der Grefenburg eingestellt.
  
 
== siehe auch ==
 
== siehe auch ==
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* [[Dransfelder Hochfläche]]
 
* [[Steinarbeitermuseum Adelebsen]]
 
* [[Steinarbeitermuseum Adelebsen]]
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== Weblinks ==
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* [http://www.goettingerland.de/lkgoe/dynamic/show_poi.php?id=776 Informationen auf www.goettingerland.de]
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Aktuelle Version vom 27. März 2011, 17:11 Uhr

Die Grefenburg, auch "Greifenburg" (394 m) ist ein Basaltkegel am Nordrand der Dransfelder Hochfläche im Gemeindegebiet des Fleckens Adelebsen in der Nähe des Ortsteils Barterode.

Ebenso wie der Hohe Hagen, der Backenberg (bei Güntersen) und der Ossenberg gehört die Grefenburg zu den markanten Bergkuppen auf der Dransfelder Hochfläche.

Der Gipfel ist geprägt durch einen durch Grundwasser-Flutung eines Basaltsteinbruchs entstandenen Bergsee.

Ehemaliger Basaltsteinbruch

1909 wurde der Basaltsteinbruch der Grefenburg, der schon in den 1870-er Jahren begann, durch die Forstgenossenschaft an die Firma “Hannoversche Basaltwerke mbH“ verpachtet und zu einem modernen Steinbruch ausgebaut. Über eine zwei Kilometer lange Drahtseilbahn wurde das Gestein zum Verladebahnhof nach Adelebsen transportiert, dem ehemaligen Zentrum des Basaltabbaus in Südniedersachsen mit dem Steinbruch an der Bramburg. Im Jahre 1960 wurde der Basaltabbau der Grefenburg eingestellt.

siehe auch

Weblinks