Glashütten im Reinhardswald

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Schon seit vielen Jahrhunderten liefert der Reinhardswald wichtige Naturressourcen für den Menschen und bietet seit vielen Generationen nicht nur Holz, Nahrung und Wasser sondern auch auch Ton, Sand, Steine oder Braunkohle als Lebensgrundlage. An den Wald als Rohstofflieferanten und Wirtschaftsfaktor erinnern heute nicht nur zahlreiche erhaltene Fachwerkbauten in der Region, mit dem Holz aus dem Reinhardswald wurden auch Schiffe, Fässer, Möbel, Wagen oder Räder gefertigt. Und von etwa 60 mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Waldglashütten im Reinhardswald ist die Rede.

So standen beispielsweise im "Hüttengrund", einem Gebiet zwischen Gieselwerder und Gottstreu, einst Glashütten, die ab dem 13. Jahrhundert nachgewiesen werden konnten. In der "Grünen Glashütte" wurden später - von 1774 bis 1801 - grüne Flaschen aber auch Fensterscheiben hergestellt.

In Gottstreu wurde in der Zeit von 1710 bis 1722 - vor der Ansiedlung der Waldenser - in einer Spiegelglashütte an der Waldstraße Glas produziert.

Eine weitere Glashütte befand sich bereits im 16. Jahrhundert im alten Ortskern von Weißehütte.

siehe auch