Frieda: Unterschied zwischen den Versionen

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Bei dem Ortsteil Frieda mündet der gleichnamige Bach ''Frieda'' in die [[Werra]].
 
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== Geschichte ==
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Nach einer im Volke tief verwurzelten Legende soll der heilige [[Bonifatius]], als er im Werratal missionierte, vom benachbarten [[Hülfensberg]] blickend gesagt haben: ''„Wann wird endlich Frieden schweben über dieser schönen Aue“''. [[Volksetymologie|Volksetymologisch]] lassen sich daraus die Namen der heutigen Orte [[Wanfried]], Frieda, [[Schwebda]] und [[Aue (Wanfried)|Aue]] herleiten. Ein Wandbild an einem Haus an der Ortsdurchfahrt von Wanfried-Aue illustriert diese Geschichte.
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Die Namen der heutigen Orte [[Aue]], Frieda und [[Schwebda]] werden auf den heiligen [Bonifatius]] zurückgeführt, der als Missionar im Werratal tätig war und vom benachbarten [[Hülfensberg]] blickend gesagt haben soll: ''„Wann wird endlich Frieden schweben über dieser schönen Aue“''.
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Eine erste schriftliche Erwähnung Friedas findet sich in einer Urkunde von [[Kaiser Otto II.]]. Um 1358 erwarben die [[Herren von Boyneburg]] das Dorf von den [[Landgrafschaft Hessen|Landgrafen von Hessen]].
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Als im 19. Jahrhundert die Eisenbahnlinie der sogenannten [[Kanonenbahn]] gebaut wurde, entstand bei Frieda ein Tunnel. Ab 1888 wurde mit dem Aufbau der Firma Friedola begonnen, zunächst als Fabrikationsstätte von Wachstüchern und beschichteten Planen.
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== Kirche ==
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Die evangelische Kirche Frieda (Leipziger Straße) gehört zum [[Kirchenkreis Eschwege]].
  
 
== Sehenswürdigkeiten ==
 
== Sehenswürdigkeiten ==

Version vom 16. Februar 2010, 22:44 Uhr

Frieda ist ein Ortsteil der Gemeinde Meinhard im Werra-Meißner-Kreis in Nordhessen mit etwa 900 Einwohnern.

Geografie

Meinhard liegt am Rand des Werratals etwa 3 km von der Kreisstadt Eschwege entfernt. Die Ortsteile liegen in den Niederungen der Werra bis hinauf zu den Hängen des Höhenzuges Meinhard in der Hessischen Schweiz.

Bei dem Ortsteil Frieda mündet der gleichnamige Bach Frieda in die Werra.

Geschichte

Nach einer im Volke tief verwurzelten Legende soll der heilige Bonifatius, als er im Werratal missionierte, vom benachbarten Hülfensberg blickend gesagt haben: „Wann wird endlich Frieden schweben über dieser schönen Aue“. Volksetymologisch lassen sich daraus die Namen der heutigen Orte Wanfried, Frieda, Schwebda und Aue herleiten. Ein Wandbild an einem Haus an der Ortsdurchfahrt von Wanfried-Aue illustriert diese Geschichte.

Ersterwähnung

Die Namen der heutigen Orte Aue, Frieda und Schwebda werden auf den heiligen [Bonifatius]] zurückgeführt, der als Missionar im Werratal tätig war und vom benachbarten Hülfensberg blickend gesagt haben soll: „Wann wird endlich Frieden schweben über dieser schönen Aue“.

Eine erste schriftliche Erwähnung Friedas findet sich in einer Urkunde von Kaiser Otto II.. Um 1358 erwarben die Herren von Boyneburg das Dorf von den Landgrafen von Hessen.

Als im 19. Jahrhundert die Eisenbahnlinie der sogenannten Kanonenbahn gebaut wurde, entstand bei Frieda ein Tunnel. Ab 1888 wurde mit dem Aufbau der Firma Friedola begonnen, zunächst als Fabrikationsstätte von Wachstüchern und beschichteten Planen.

Kirche

Die evangelische Kirche Frieda (Leipziger Straße) gehört zum Kirchenkreis Eschwege.

Sehenswürdigkeiten

Zum historischen Ortskern gehören die Dorfkirche (mit sehenswertem Innenraum) und der Bereich rund um den Anger.

siehe auch

Weblinks


Städte und Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis
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