Forstbotanischer Garten: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zeile 15: Zeile 15:
  
 
[[Kategorie: Landkreis Göttingen]]
 
[[Kategorie: Landkreis Göttingen]]
[[Kategorie: Sehenswürdigkeiten]]
+
[[Kategorie: Südniedersachsen]]
[[Kategorie:Südniedersachsen]]
+
 
[[Kategorie: Hann.Münden]]
 
[[Kategorie: Hann.Münden]]

Version vom 9. September 2007, 23:33 Uhr

Eingang des Forstbotanisches Gartens in Hann.Münden Foto: Till
Der Forstbotanische Garten in Hann.Münden Foto: Till

FORSTBOTANISCHER GARTEN

Vielzahl der Pflanzen

In der Drei-Flüsse-Stadt Hann. Münden ist auf Teilen der alten Wallanlage eine reizvolle Grünanlage mit parkartigem Charakter entstanden. Doch einen richtigen Park gibt es jenseits des Walls. Mehrfach war dieser 1868 begründete Park vom Untergang bedroht. Schon in der ersten Jahrhunderthälfte herrschte Geldmangel, dann brachte der Zweite Weltkrieg Bombenschäden, so daß einige Flächen als Schrebergärten genutzt wurden, und schließlich mußten etliche Pflanzen und Sträucher mitwandern, als vor rund 30 Jahren die forstwirtschaftliche Ausbildung von Hann. Münden abgezogen wurde. Heute wird der Park vom staatlichen Forstamt Kattenbühl betreut; im beginnenden Frühjahr vermittelt er den Eindruck, als sei die Betreuung unregelmäßig geworden.

In diesem Park ging es nicht um bloße Freude am Naturerlebnis, sondern darum, eine möglichst reiche Pflanzenvielfalt gedeihen zu lassen. Ursprünglich hatte es im forstbotanischen Garten weit über 3000 Pflanzenarten gegeben. Heute ist es gerade noch ein Drittel. Schilder (die nicht immer vorhanden sind) erklären die Arten.

Trotzdem ist der Reichtum noch groß. Nun kann man mit botanischem Interesse den Garten durchstreifen und sich zu so exotischen Exemplaren wie der Großfrüchtigen Eiche, dem Urwelt-Mammutbaum oder der Roten China-Birke führen lassen. Man kann aber auch einfach erleben, wie durch diese Vielfalt ungewohnte Anblicke ermöglicht werden. So blüht im kalten März dort bereits der Smirnow-Rhodedendron, weil seine Heimat die rauhen Höhen des Kaukasus sind.