Fürst Karl August Friedrich

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Fürst Carl August Friedrich zu Waldeck und Pyrmont, Gemälde in Schloss Bad Arolsen
Grabmal des Fürsten in der Stadtkirche Bad Wildungen

Fürst Carl August Friedrich (* 24. September 1704 in Hanau, + 29. August 1763 in Arolsen) folgte seinem Vater Friedrich Anton Ulrich als Fürst von Waldeck und Pyrmont in den Jahren 1728 bis 1763.

Sein älterer Bruder Christian Philipp (* 13. Oktober 1701 in Kleinern) war bereits kurz nach dem Tod des Vaters, am 17. Mai 1728 verstorben.

Carl August Friedrich war vermählt mit Christiane Henriette Pfalzgräfin bei Rhein zu Birkenfeld-Bischweiler (16.11.1725 - 11.2.1816).

Nach dem Tod von Carl August Friedrich übernahm seine Witwe von 1764 bis 1766 die Regentschaft des Fürstentums für ihren Sohn Friedrich bis zu dessen Volljährigkeit.

Das Grabmal des Fürsten, ein spätbarockes Werk des Bildhauers Markus Christoph Krau, befindet sich in der Stadtkirche Bad Wildungen. Die hier abgebildeten Figuren stehen für Gerechtigkeit und Stärke (unten) sowie Frömmigkeit und Klugheit. Über allem schwebt Fama, die Verkünderin des Ruhms.

Nachkommen

Am 19. August 1741 heiratete Carl August Friedrich in Zweibrücken Christiane Henriette Pfalzgräfin von Birkenfeld.

Zu ihren Nachkommen gehörten:

  • Friedrich Karl August (* 25.10.1743 in Zweibrücken, + 24.09.1812 in Arolsen) - später Fürst zu Waldeck-Pyrmont
  • Christian (* 6.12.1744 in Arolsen, + 24.09.1798 in Sintra (Portugal)) - später Feldmarschall in der portugisischen Armee
  • Georg (* 6.5.1747 in Arolsen, + 9.9.1813 in Pyrmont)
  • Karoline Louise (* 14.8.1748 in Arolsen, + 18.08.1782 in Lausanne)
  • Luise (* 29.1.1751 in Arolsen, + 15.11.1816 in Frankfurt am Main) - später Herzogin zu Nassau-Usingen
  • Ludwig (* 16.12.1752 in Arolsen, + 14.06.1793 verwundet bei Warwick) - später Generalmajor der holländischen Kavallerie

siehe auch

Weblinks