Erdwerk Calden

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Informationen am Caldener Steinkistengrab

Seit 2007 bestand der Eco-Pfad Calden zunächst aus 3 Stationen mit Ausgangspunkt am Flughafen Calden. Von dort führte er in etwa einer halben Stunde zum Caldener Erdwerk.

Sowohl das Caldener Erdwerk als auch zwei Galeriegräber weisen auf eine frühe Siedlungsgeschichte in Calden hin und sind auch über den heutigen Eco-Pfad zu erreichen.

Das drittgrößte Erdwerk in Deutschland und die beiden Steinkistengräber belegen, dass schon während der Steinzeit - im 4. Jahrtausend v. Chr. - Menschen hier lebten.

Das Galeriegrab Calden I aus der Jungsteinzeit wurde im Jahre 1948 entdeckt und ist heute ein wichtiger Baustein für das Verständnis der älteren Wartbergkultur. Es lag 750 m südlich der Ortsmitte. Die erhaltenen Steine wurden in den 50er Jahren im Süden der Fundstelle im Bereich der heutigen Mittelpunktschule in Calden wieder aufgebaut.

Galeriegrab II und das Erdwerk befinden sich südlich des Flughafens in Calden. Die mehr als 14 ha große Anlage des Erdwerks wird durch ein Doppelgrabensystem begrenzt und wurde in früher Zeit von den damaligen Ackerbauern der umliegenden Dörfer errichtet. Offenbar lag die Anlage an einer Handelsstraße zwischen der Fritzlarer Bucht und der Warburger Börde. Sie wurde 1976 aus der Luft entdeckt und gehört zu den wenigen gut erhaltenen Bauwerken aus dieser Zeit in Europa.

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