Eichsfeld eine Region zwischen Harz und Werra

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Das Eichsfeld ist eine historische Region zwischen Harz und Werra, im südöstlichen Niedersachsen und nordwestlichen Thüringen.

Geografie

Das Eichsfeld umschließt ein 420 bis 450 Meter hohes Plateau von etwa 1540 km², das zwischen den Tälern der Helme und Rhume im Norden, und der Werra im Westen und Südwesten aufsteigt und die Quellgebiete der Unstrut, Wipper und Leine umfasst. Die Täler der nach Westen und Osten gehenden Leine und Wipper trennen das Plateau in zwei Hauptteile. Südlich liegt das flächenmäßig größere Obereichsfeld, eine Hochfläche, die nach der Werra und Leine mit steilem, zerrissenem Rand abfällt, in der Goburg 566 Meter erreicht und mit Ausnahme einiger Täler und muldenförmiger Vertiefungen wenig fruchtbar ist. Das Untereichsfeld ist wärmer und hat einen ergiebigen Lehmboden, insbesondere die Goldene Mark um Duderstadt. Auch im Untereichsfeld erheben sich einzelne Höhenzüge: das Ohmgebirge und die Bleicheröder Berge.

Durch das Eichsfeld verläuft die niederdeutsch-mitteldeutsche Sprachgrenze, die das Gebiet in den nördlichen Teil des Untereichsfelds und den südlichen Teil des Obereichsfelds untergliedert. Heute erstreckt sich das Eichsfeld über drei Bundesländer und fünf Landkreise.

Der größte Teil des Obereichsfeldes mit den Städten Heiligenstadt, Leinefelde-Worbis und Dingelstädt gehört Landkreis Eichsfeld im Bundesland Thüringen. 13 obereichsfeldische Orte liegen im Unstrut-Hainich-Kreis, zwei weitere in Hessen. Einige Orte des Untereichsfeldes liegen in Thüringen (Landkreis Eichsfeld), der Rest des Untereichsfeldes mit dem Zentrum Duderstadt gehört zum Landkreis Göttingen in Niedersachsen. Der Ort Lindau schließlich gehört zum Landkreis Northeim. Vereinfachend wird heute häufig der gesamte thüringische Teil des Eichsfelds als Obereichsfeld bezeichnet.

Geschichte

Bis 1803 gehörte das Eichsfeld zu Kurmainz, daher ist es bis heute vornehmlich katholischer Konfession. Danach gehörte es zunächst zu Preußen. 1815 kam es zur heute noch bestehenden Teilung des Eichsfeldes zwischen Hannover und Preußen. Der preußische Teil kam 1945 an Thüringen.

Der heutige Landkreis wurde 1994 durch Zusammenlegung der Landkreise Heiligenstadt und Worbis geschaffen.

siehe auch

Wandern

Ein Wandervorschlag der Naturfreunde, Ortsgruppe Kassel

Vom Bahnhof in Heiligenstadt wenden wir uns nach links und folgen der Bahnhofstraße und der Schlachthofstraße bis zum Vital-Park mit der Eichsfeld-Therme. Die Markierung gelbes Dreieck finden wir beim Bad. Der so markierte Weg leitet durch freies Gelände in nördlicher Richtung nach Reinholterode.

Dort wechseln wir auf die Markierung Mainzer Rad. Nun weiter auf einem Feldweg nach Steinbach. Nach dem Durchqueren des Ortes müssen wir bis zum Naturdenkmal Kalte Linde die Straße benutzen.

Wandertipp

Auf halber Strecke passieren wir die Wallfahrtskapelle Etzelbach. Bei der Kalten Linde wird die vorgenannte Markierung nach rechts verlassen, wir orientieren uns nun an der teilweise mangelhaften Markierung grüner Balken. Für die weiteren Kilometer ist Orientierungssinn angebracht.

Immer in Waldrandnähe führt der Weg abwärts. Vor der abbiegenden Hochspannungsleitung nach links beziehungsweise nach 300 Meter gleich rechts. Nach weiteren 600 Metern treffen wir auf die Markierung gelber Punkt, der wir nach links folgen.

Weiter in Sichtweite des links liegenden Waldrandes nach Osten wandernd wird der Wald auf etwa 150 Meter durchquert. Dort, wo die Markierung nach links abbiegt, geht es für uns unmarkiert geradeaus weiter bis wir auf mehrere Markierungen treffen, die rechts von Beuren heraufführen. Wir folgen diesem Weg durch den Wald nach rechts bis zum Waldausgang. Dort schwenken wir nach links, setzen wiederum am Waldrand auf dem Weg gelber Balken die Wanderung fort. Wir passieren den Köhlersgrund.

Ab hier leiten mehrere Markierungen durch ein Kleingartengelände nach Leinefelde hinein. Wir unterqueren auf der Hundeshagener Straße die DB-Strecke und über „Hinterm Ringau“, Leinestraße und „Ringau“ erreichen wir die Leinequelle. Nach weiteren 700 Metern kommen wir zum Bahnhof, an dem wir die Wanderung beenden.

Naturfreunde, Ortsgruppe Kassel: Peter Habermann, Telefon 05 61-82 19 18, Fax: 05 61-51 33.

Weblinks



Städte und Gemeinden im Landkreis Eichsfeld
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