Dorfitter: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Weblinks)
 
(15 dazwischenliegende Versionen von 3 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
 +
[[Datei:DSC 0104-001-Dorfitter.jpg|thumb|right|300px|Blick auf Dorfitter]]
 
'''Dorfitter''' ist ein Ortsteil von [[Vöhl]] mit etwa 900 Einwohnern.
 
'''Dorfitter''' ist ein Ortsteil von [[Vöhl]] mit etwa 900 Einwohnern.
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Die Fachwerkkapelle am Ort wurde 1628 auf einem steinernen Untergeschoss errichtet.  
+
1126 wurde erstmals ein Ort "Itter" erwähnt. Offenbar wurde Dorfitter erstmals 1251 in einer Urkunde der [[Herren von Löwenstein]] als "Dorpytere" erwähnt.  
  
== Weblink ==
+
Am Ort wurde einst Kupferbergbau betrieben. Im Jahre 1710 – teufte [[Balthasar Ludwig Müller]] in der Appelau in Dorfitter den ersten Schacht ab und rasch folgten weitere Schächte in der Gemarkung von [[Thalitter]]. Unter Landgraf Ernst Ludwig von [[Hessen-Darmstadt]] wurde der Bergbau am Ort gefördert, der dringend auf die Einnahmen angewiesen war. 1712 entstand eine Kupferhütte bei [[Thalitter]] und 1715 ein Bergamt.
 +
 
 +
Vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1866 gehörte Dorfitter zu [[Hessen-Darmstadt]], dann zu [[Preußen]].
 +
 
 +
Im Zuge der Gebietsreform in Hessen zu Beginn der 1970-er Jahre wurde Dorfitter ein Ortsteil der Großgemeinde [[Vöhl]].
 +
 
 +
== Kirche ==
 +
Die Fachwerkkapelle am Ort wurde 1628 auf dem steinernen Untergeschoss der Vorgängerkirche errichtet. Sie verfügt über eine sehenswerte spätgotische Altartafel und ein Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert.
 +
 
 +
Die ehemalige ''Bartholomäuskirche zu Dorfitter'' ist vermutlich schon um 1200 gebaut worden als Rechteckbau mit fast quadratischem Altarraum. Die Kirche unterstand vermutlich zunächst dem [[Kloster Schaaken]] und kam später zum Kirchspiel Obernburg.
 +
 
 +
Nach der Erneuerung der Kirche im Jahr 1628 wurde die Kirche im Jahre 1676 erneut umgebaut und erhielt ihr heutige Aussehen mit Fachwerkobergeschoss. Das achtteilige Kreuzgewölbe ist mit schönem Abschlussstein im Altarraum eingebaut. <ref>[http://www.kirchenkreis-frankenberg.de/kirchengemeinden/obernburg/g-obernburg Informationen auf www.kirchenkreis-frankenberg.de]</ref>
 +
 
 +
== siehe auch ==
 +
* [[Itter (Eder)|Itter]]
 +
* [[Itterburg]]
 +
* [[Kirche Dorfitter]]
 +
* [[Kupfer-Lehrpfad Itter]]
 +
* [[Kupferbergbau im Ittertal]]
 +
 
 +
== Weblinks und Quellen ==
 +
=== Quellen ===
 +
<references/>
 +
 
 +
=== Weblinks ===
 +
* [http://www.voehl.de/ Informationen auf www.voehl.de]
 
* [http://www.voehl.de/Gemeindeportrait/ortsteile/frame-ortsteile.htm Die Ortsteile von Vöhl]
 
* [http://www.voehl.de/Gemeindeportrait/ortsteile/frame-ortsteile.htm Die Ortsteile von Vöhl]
  

Aktuelle Version vom 3. August 2014, 14:25 Uhr

Blick auf Dorfitter

Dorfitter ist ein Ortsteil von Vöhl mit etwa 900 Einwohnern.

Geschichte

1126 wurde erstmals ein Ort "Itter" erwähnt. Offenbar wurde Dorfitter erstmals 1251 in einer Urkunde der Herren von Löwenstein als "Dorpytere" erwähnt.

Am Ort wurde einst Kupferbergbau betrieben. Im Jahre 1710 – teufte Balthasar Ludwig Müller in der Appelau in Dorfitter den ersten Schacht ab und rasch folgten weitere Schächte in der Gemarkung von Thalitter. Unter Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt wurde der Bergbau am Ort gefördert, der dringend auf die Einnahmen angewiesen war. 1712 entstand eine Kupferhütte bei Thalitter und 1715 ein Bergamt.

Vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1866 gehörte Dorfitter zu Hessen-Darmstadt, dann zu Preußen.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen zu Beginn der 1970-er Jahre wurde Dorfitter ein Ortsteil der Großgemeinde Vöhl.

Kirche

Die Fachwerkkapelle am Ort wurde 1628 auf dem steinernen Untergeschoss der Vorgängerkirche errichtet. Sie verfügt über eine sehenswerte spätgotische Altartafel und ein Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert.

Die ehemalige Bartholomäuskirche zu Dorfitter ist vermutlich schon um 1200 gebaut worden als Rechteckbau mit fast quadratischem Altarraum. Die Kirche unterstand vermutlich zunächst dem Kloster Schaaken und kam später zum Kirchspiel Obernburg.

Nach der Erneuerung der Kirche im Jahr 1628 wurde die Kirche im Jahre 1676 erneut umgebaut und erhielt ihr heutige Aussehen mit Fachwerkobergeschoss. Das achtteilige Kreuzgewölbe ist mit schönem Abschlussstein im Altarraum eingebaut. [1]

siehe auch

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. Informationen auf www.kirchenkreis-frankenberg.de

Weblinks