Christus Statue: Unterschied zwischen den Versionen

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Pastor Anders geht davon aus, dass die Statue im Zuge von Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten in den 60er-Jahren des vorigen Jahrhunderts ins Archiv verbannt worden war. Für Küsterin Monika Worbs aber war sie irgendwann zu schade gewesen, um dort einfach ungesehen zu verstauben. „Auf ihre Anregung hin haben wir sie vor etwa zwei Jahren wieder in der Kirche aufgestellt und ihr einen gebührenden Platz gegeben“, sagt Anders, den die fehlenden Arme zuerst etwas gestört hätten. „Mittlerweile machen sie für mich aber sogar den Reiz der Statue aus, da Jesus’ einladende Geste auch ohne sie klar erkennbar ist.“
 
Pastor Anders geht davon aus, dass die Statue im Zuge von Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten in den 60er-Jahren des vorigen Jahrhunderts ins Archiv verbannt worden war. Für Küsterin Monika Worbs aber war sie irgendwann zu schade gewesen, um dort einfach ungesehen zu verstauben. „Auf ihre Anregung hin haben wir sie vor etwa zwei Jahren wieder in der Kirche aufgestellt und ihr einen gebührenden Platz gegeben“, sagt Anders, den die fehlenden Arme zuerst etwas gestört hätten. „Mittlerweile machen sie für mich aber sogar den Reiz der Statue aus, da Jesus’ einladende Geste auch ohne sie klar erkennbar ist.“
  
[[bild:Jesus.jpg|Christus Statue in der St.-Martini-Kirche in Dransfeld]]
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[[bild:Jesus.jpg|Christus Statue in der St.-Martini-Kirche in Dransfeld. Foto: Schröter]]
  
 
[[Kategorie: Südniedersachsen]]
 
[[Kategorie: Südniedersachsen]]

Version vom 29. November 2008, 16:46 Uhr

Die Christus Statue in der St. Martini Kirche in Dransfeld

Von Per Schröter

„Christus hat keine Hände, nur unsere Hände, um seine Arbeit heute zu tun“ steht auf einem kleinen Zettel geschrieben, der auf einem Tisch in der Dransfelder St.-Martini-Kirche liegt. Es sind die ersten Worte eines Gebetes aus dem 14. Jahrhundert. Und diese scheinen speziell für die Christus-Statue geschrieben worden zu sein, die neben dem Zettel auf dem Tisch steht und der – wie es im Gebet steht – beide Arme und somit auch beide Hände fehlen.

„Diese Statue hat jahrzehntelang im Pfarramt in der hintersten Ecke des Archivraums gestanden“, erzählt Pastor Hans-Peter Anders. Wie die etwa 70 Zentimeter große Nachbildung einer Statue, die 1939 von dem dänischen Bildhauer Bertel Thorvaldsen für die Kopenhagener Liebfrauenkirche geschaffen wurde, ihre Arme verloren habe, weiß Anders nicht. „Als ich vor 23 Jahren in die Gemeinde kam, stand die Figur schon so im Archiv“, erzählt er.

Zu schade, um zu verstauben

Pastor Anders geht davon aus, dass die Statue im Zuge von Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten in den 60er-Jahren des vorigen Jahrhunderts ins Archiv verbannt worden war. Für Küsterin Monika Worbs aber war sie irgendwann zu schade gewesen, um dort einfach ungesehen zu verstauben. „Auf ihre Anregung hin haben wir sie vor etwa zwei Jahren wieder in der Kirche aufgestellt und ihr einen gebührenden Platz gegeben“, sagt Anders, den die fehlenden Arme zuerst etwas gestört hätten. „Mittlerweile machen sie für mich aber sogar den Reiz der Statue aus, da Jesus’ einladende Geste auch ohne sie klar erkennbar ist.“

Christus Statue in der St.-Martini-Kirche in Dransfeld. Foto: Schröter