Caricatura

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Die Caricatura befindet sich im Gebäude des Kulturbahnhofs in Kassel.

Gegründet wurde sie als Projekt im Rahmen des im Jahr 1984 aus studentischen Zusammenhängen an der Kunsthochschule heraus konstituierten "Verein zur Förderung, Unterstützung und Verbreitung medienspezifischer Kultur und Kommunikation e. V.". 1987 trat die Caricatura erstmals mit einer groß angelegten Ausstellung, parallel zur documenta 8, an die Öffentlichkeit; die Ausstellung zeigte unter dem Titel "Caricatura – 70 x die volle Wahrheit" Arbeiten von 70 Karikaturist*innen und Cartoonist*innen aus dem deutschsprachigen Raum. Im gleichen Jahr erhielt das Caricatura-Team (Martin Fiola, Achim Frenz, Claus Heinz, Jutta Lange, Uli Müller, Frank Schilling, Andreas Sandmann u.a.) den Kulturförderpreis der Stadt Kassel (heute: Kulturpreis der Stadt Kassel). In den Folgejahren fanden die einzelnen Ausstellungen an jeweils wechselnden Standorten in Kassel statt (Museum Friedericianum, Museum für Sepulkralkultur, Dock 4, documenta-Halle u.a.). Seit dem 1. November 1995 hat die Caricatura ihren festen eigenen Ausstellungsraum im Gebäude des von ihr mitinitiierten Kulturbahnhofs in der ehemaligen "Kleiderkammer" der Deutschen Bundesbahn – die "Caricatura – Galerie für Komische Kunst".

Hier werden insbesondere Karikaturen und komische Kunst präsentiert. Daneben gibt es eine CaféBar, einen Shop und die Caricatura-Bühne.

In den Wechselausstellungen – meist in zweimonatigem Wechsel – werden Werkschauen einzelner Künstler oder Sammelausstellungen gezeigt. Parallel zu den jeweiligen documenta-Ausstellungen werden in temporär erweiterten Räumlichkeiten groß angelegte Ausstellungen der "Komischen Kunst" mit Teilnehmern aus dem deutschprachigen Raum und darüber hinaus präsentiert.

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