Bramburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Ritter von der Bramburg sollen nach Erzählungen auch schon einmal Weserschiffe geplündert haben, indem sie quer über den Fluss eine Kette spannten.  
 
Die Ritter von der Bramburg sollen nach Erzählungen auch schon einmal Weserschiffe geplündert haben, indem sie quer über den Fluss eine Kette spannten.  
  
Im Jahre 1279 geht die Bramburg in den Besitz von Albrecht dem Feisten über, Mitte des 14. Jahrhunderts begegnet man in alten Urkunden den Lehnsherren von Stockhausen, die auch als Amtleute des hessischen Landgrafen auf der Burg in [[Veckerhagen]] genannt werden, bevor die Bramburg nach einer Auseinandersetzung mit dem Landgrafen Wilhelm III. von Thüringen bleibenden Schaden nahm. Im 16. Jahrhunderts wurde die Burg noch einmal aufgebaut, bald darauf aber verlassen. Heute sind noch der Burgturm und Fundamente erhalten geblieben.
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Im Jahre 1279 geht die Bramburg in den Besitz von [[Herzog Albrecht II. der Fette|Albrecht dem Feisten]] über.
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Mitte des 14. Jahrhunderts begegnet man in alten Urkunden dann den Lehnsherren von Stockhausen, die auch als Amtleute des hessischen Landgrafen auf der Burg in [[Veckerhagen]] genannt werden, bevor die Bramburg nach einer Auseinandersetzung mit dem Landgrafen Wilhelm III. von Thüringen bleibenden Schaden nahm.  
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Im 16. Jahrhunderts wurde die Burg noch einmal aufgebaut, bald darauf aber verlassen. Heute sind noch der Burgturm und Fundamente erhalten geblieben.
  
 
Der historische Blick in das [[Weser]]tal auf der Lithographie von Robert Geißer aus dem Jahre 1863 zeigt [[Bursfelde]] und den Turm der Bramburg. Die beiden Türme der Klosterkirche in Bursfelde wurden erst Anfang des 20. Jahrhunderts ergänzt.
 
Der historische Blick in das [[Weser]]tal auf der Lithographie von Robert Geißer aus dem Jahre 1863 zeigt [[Bursfelde]] und den Turm der Bramburg. Die beiden Türme der Klosterkirche in Bursfelde wurden erst Anfang des 20. Jahrhunderts ergänzt.

Version vom 25. Dezember 2008, 18:49 Uhr

Der Bergfried und die Überreste der Bramburg liegen unweit von Hemeln - Glashütte.

Die heutige Ruine der einstigen Schutzburg aus dem Jahre 1063 befindet sich auf einem Steilhang oberhalb der Weser im Bramwald.

Geschichte

Historischer Blick über Bursfelde in das Wesertal - links oben die Bramburg
Repro: von Pezold

Nachdem Heinrich der Fette im Jahre 1093 das nahe gelegene Kloster Bursfelde gegründet hatte, wurde die Bramburg weiter verstärkt und diente auch dem Schutz des Klosters.

In den nachfolgenden Jahrhunderten sah die Burg verschiedene Herren.

Die Ritter von der Bramburg sollen nach Erzählungen auch schon einmal Weserschiffe geplündert haben, indem sie quer über den Fluss eine Kette spannten.

Im Jahre 1279 geht die Bramburg in den Besitz von Albrecht dem Feisten über.

Mitte des 14. Jahrhunderts begegnet man in alten Urkunden dann den Lehnsherren von Stockhausen, die auch als Amtleute des hessischen Landgrafen auf der Burg in Veckerhagen genannt werden, bevor die Bramburg nach einer Auseinandersetzung mit dem Landgrafen Wilhelm III. von Thüringen bleibenden Schaden nahm.

Im 16. Jahrhunderts wurde die Burg noch einmal aufgebaut, bald darauf aber verlassen. Heute sind noch der Burgturm und Fundamente erhalten geblieben.

Der historische Blick in das Wesertal auf der Lithographie von Robert Geißer aus dem Jahre 1863 zeigt Bursfelde und den Turm der Bramburg. Die beiden Türme der Klosterkirche in Bursfelde wurden erst Anfang des 20. Jahrhunderts ergänzt.

Märchen und Mythen

Um die Bramburg rankt sich die Sage von den Riesentöchtern Brama, Saba und Trendula.

Namensgeberin der Bramburg ist danach die Riesin Brama, die mit ihren Schwestern Trendula (von der Burg Trendelburg) und Saba (von der Sababurg) ursprünglich von der Burg des Riesen Kruko, der Krukenburg stammen soll.

Weserdampfschifffahrt

Aus dem „Begleiter auf dem Weser-Dampfschiffe von Münden bis Bremen“:

Im Frühjahr 1844 gab der Lehrer für Geschichte und Erdkunde am Rintelner Gymnasium, Dr. Ludwig Boclo, seinen „Begleiter auf dem Weser-Dampfschiffe von Münden bis Bremen“ heraus. Boclo war schon verschiedentlich als Reiseschriftsteller hervorgetreten. Das kleinformatige Büchlein sollte ein kundiger Mitreisender für alle fremden Passagiere sein.

Weserabwärts rühmte er neben vielem anderen den lieblichen Blick von Hilwartshausen auf Münden, der den dortigen Stiftsdamen ein Ausgleich für ihr entsagungsvolles Leben gewesen sein mochte. Auch die Eisengießerei in Veckerhagen sowie das Eisenhammerwerk in Lippoldsberg vergaß Boclo ebenso wenig wie den vom Fluss noch weithin sichtbaren Turm der Bramburg und die mit ihr verknüpften Sagen. Zudem warnte er vor den leicht reizbaren Bewohnern von Gewissenruh, die mit Prügel, Steinwürfen und Schimpfworten sehr freigiebig gewesen sein sollen.

Weblinks

Die Bramburg liegt im Bramwald oberhalb von Hemeln