Aue-Pavillon

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Bei der documenta 12 im Jahr 2007 (26.06 – 23.09.) ließen die Künstler und Architekten einen gewächshausähnlichen Pavillon bauen, der für mehr Platz für die Kunstwerke dienen sollte und selbst auch als Kunstwerk betrachtet wurde.

Hintergrund

Die Künstler der documenta 12 in Kassel benötigten für ihre Ausstellungsstücke mehr Platz. Die bis dahin angebotenen und vorhandenen Flächen reichten nicht aus. Das aus Paris stammende Architektenduo Lacaton & Vassal, entwarf einen 9500 Quadratmeter großen Pavillon, der als zusätzliche Ausstellungsfläche für die Künstler diente. Der Pavillon wurde in der Karlsaue direkt vor der Orangerie aufgestellt. Anfangs betrachteten viele Leute dieses Gebäude mit Skepsis und nannten es „Gärtnerei“, da es von außen sehr einem großen Gewächshaus glich. Allerdings hat es letztendlich überzeugt, da es für die Werke von 57 verschiedenen Künstlern Platz bot, sogar selbst als Kunstwerk diente und von knapp 800.000 Gästen der documenta mit großer Begeisterung besucht wurde.[1]

Aufwand

Um diesen Gebäudekomplex letztendlich aufstellen zu können, musste zunächst eine Rasen-Schicht von 15 Zentimetern Dicke abgetragen werden. Danach wurde eine jeweils eine Schicht Kies und eine Schicht Sand auf die Fläche aufgetragen. Auf diese Schicht wurde zusätzlich eine dünne Asphaltdecke auf die vorigen Schichten aufgetragen um den Boden zu festigen. Dies bildete die Basis für das Fundament des Aue-Pavillons.[2]


Weblinks und Quellen

  1. Wikipedia-Eintrag zur documenta 12
  2. aus nh24.de vom 9. Januar 2007: Kassel: Aue-Pavillon für die documenta 12 bekommt erste Konturen