Alte Werrabrücke: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Brücke dient heute nur noch Fußgängern und wird nicht mehr zum Autoverkehr benutzt. Somit können Touristen die Aussicht genießen und die Steinbänke nutzen
 
Die Brücke dient heute nur noch Fußgängern und wird nicht mehr zum Autoverkehr benutzt. Somit können Touristen die Aussicht genießen und die Steinbänke nutzen
  
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Bei einem tragischen Bootsunfall auf der Werra in [[Hann. Münden]] ist am [[23.04.2011]] ein kleiner Junge aus Süddeutschland, zwei Jahre und acht Monate alt, ertrunken.  
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Bei einem tragischen Bootsunfall auf der Werra in [[Hann. Münden]] ist am [[23. April]] [[2011]] ein kleiner Junge aus Süddeutschland, zwei Jahre und acht Monate alt, ertrunken. Das Drama begann gegen 17.45 Uhr auf dem Hauptarm der Werra zwischen Werraweg und Blümer Werder. Nach den Ermittlungen der Polizei starteten der kleine Junge in Begleitung eines Bekanntern der Eltern in einem drei Meter langen, kanuförmigen Schlauchboot von einem Kleingarten an der Hedemündener Straße aus. Nur kurz danach kenterte das Boot.
 
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Das Drama begann am Samstag den 23.04.2011 gegen 17.45 Uhr auf dem Hauptarm der Werra zwischen Werraweg und Blümer Werder. Nach den Ermittlungen der Polizei starteten der kleine Junge in Begleitung eines Bekanntern der Eltern in einem drei Meter langen, kanuförmigen Schlauchboot von einem Kleingarten an der Hedemündener Straße aus. Nur kurz danach kenterte das Boot.
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Beide Insassen stürzten in die Werra. Der 52-Jährige versuchte nach Zeugenaussagen noch, dem davontreibenden Kind in der starken Strömung hinterher zu schwimmen und es zu retten, doch vergeblich. Der Mann wurde wenig später an der Alten Werrabrücke von der Feuerwehr auf einem Polder stehend angetroffen.
 
Beide Insassen stürzten in die Werra. Der 52-Jährige versuchte nach Zeugenaussagen noch, dem davontreibenden Kind in der starken Strömung hinterher zu schwimmen und es zu retten, doch vergeblich. Der Mann wurde wenig später an der Alten Werrabrücke von der Feuerwehr auf einem Polder stehend angetroffen.

Version vom 20. Juni 2012, 14:36 Uhr

Blick vom Rittersaal im Welfenschloss auf die Werra mit der Alten Werrabrücke Fotograf: Schmidt

In Hann. Münden befindet sich am nördlichen Ende der Stadt eine der ältesten Steinbrücken Norddeutschlands, die Alte Werrabrücke. Die Entstehung wird auf das Jahr 1250 geschätzt.

Lage

Die Steinbrücke verbindet den Stadtteil Blume mit dem Stadtkern.

Geschichte

Früher war das historische Bauwerk mit Türmen und Überdachungen bereichert, welche jedoch Ende des 18. Jahrhunderts einer Verbindungsstraße zwischen Hannover und Kassel wichen mussten, damit die Brücke auch von größeren Frachtwagen passiert werden konnte. Dadurch konnte die Brücke der wichtigen Fuinktion des Handels gerecht werden. Zudem hatte sie auch militärischen Zweck, da sie Teil der Wehranlagen war. Im Laufe der Zeit litt die Brücke unter Umwelteinflüssen wie Hochwasser und Gewitter, welche dem Bauwerk so starke Schäden zusetzten, dass es 1986 komplett saniert wurde.

Die Brücke dient heute nur noch Fußgängern und wird nicht mehr zum Autoverkehr benutzt. Somit können Touristen die Aussicht genießen und die Steinbänke nutzen

Todesfall an der Brücke

Bei einem tragischen Bootsunfall auf der Werra in Hann. Münden ist am 23. April 2011 ein kleiner Junge aus Süddeutschland, zwei Jahre und acht Monate alt, ertrunken. Das Drama begann gegen 17.45 Uhr auf dem Hauptarm der Werra zwischen Werraweg und Blümer Werder. Nach den Ermittlungen der Polizei starteten der kleine Junge in Begleitung eines Bekanntern der Eltern in einem drei Meter langen, kanuförmigen Schlauchboot von einem Kleingarten an der Hedemündener Straße aus. Nur kurz danach kenterte das Boot.

Beide Insassen stürzten in die Werra. Der 52-Jährige versuchte nach Zeugenaussagen noch, dem davontreibenden Kind in der starken Strömung hinterher zu schwimmen und es zu retten, doch vergeblich. Der Mann wurde wenig später an der Alten Werrabrücke von der Feuerwehr auf einem Polder stehend angetroffen.

Auch das Schlauchboot wurde gefunden: Ein Passant hatte es flussabwärts ergreifen und ans Ufer ziehen können. Die Suchmaßnahmen wurden zu einem Wettlauf mit der Zeit. Bis in die Dunkelheit versuchten 80 Einsatzkräfte zunehmend verzweifelt, den Jungen zu entdecken: Sie kamen von den freiwilligen Feuerwehren Hann. Münden, Bonaforth und Volkmarshausen sowie den THW-Ortsgruppen Münden und Neu-Eichenberg, außerdem beteiligten sich Kräfte der Berufsfeuerwehr Kassel und der Feuerwehr Northeim mit Tauchern sowie DRK und ASB mit dem Schnelleinsatzzug und einer Rettungshundestaffel. [1]

siehe auch

Weblinks

<reference/>


  • Artikel von HNA.de vom 25. April 2011