Wussten Sie schon, dass... Neuental

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Kirche in Dorheim
  • ... während der Notzeiten im 1. Weltkrieg die Zimmersröder Schüler 1916 in zwei Tagen u.a. sechs Zentner Hagebutten, 150 Pfund Holunderbeeren und 1918 4,5 Zentner Bucheckern sammelten?
    Roland Siebert, Neuental

  • ... am 26. Februar 1945 im Sportunterricht an der Dorheimer Volksschule die Schüler das Spiel "Wächter und Gefangene" mit großer Begeisterung gespielt haben?
    Roland Siebert, Neuental
  • ... Landgraf Wilhelm IV beabsichtigte neben Fulda und Eder besonders die Schwalm schiffbar zu machen und bis Ziegenhain auszudehnen? 1575 befahl er dem Hofjunker Johann von Hertingshausen die Hindernisse im Strombett zu beseitigen. Im gleichen Jahr berichtete der Schultheiß Philipp Wiesenfelder von Borken, dass noch etliche Stauschleusen mit Steinen beschüttet werden müssen, damit das Wasser die Erde nicht wegspült. Der Plan Landgraf Wilhelms wurde aber der hohen Kosten wegen nicht ausgeführt.


Richard Faust, Neuental

  • ... Landgraf Karl 1710 den Plan von Landgraf Wilhelm (1567 bis 1592), die Schwalm schiffbar zu machen, wieder aufnahm? Die Schleusen, die zum Holzflößen bis Ende 1600 noch benutzt wurden, waren größtenteils abgerissen, außer der in Waltersbrück am Mühlenwehr. 16 Schleusen hätten neu gebaut werden müssen. Wie schon 1575 der Plan von Landgraf Wilhelm, die Schwalm schiffbar zu machen, scheiterte auch das Vorhaben von Landgraf Karl an den hohen Kosten.
    Richard Faust, Neuental

  • ... im Schädlingsjahr 1917 unsere Schüler an der sogenannten Heimatfront gegen Mäuse, Wespen, Maikäfer, Schnecken, Kartoffelkäfer und Blattläuse in den Kampf geschickt wurden? In den Lehrberichten wird immer wieder vermerkt, dass trotzdem der Unterricht nicht zu kurz kam.
    Roland Siebert, Neuental

  • ... der Zimmersröder Lehrer Speck im Jahr 1882 nach 60-jähriger Dienstzeit erst mit 80 Jahren in Pension ging? Und das durfte er auch nur, weil sein Nachfolger sich verpflichtet hatte, Lehrer Specks jährliche Pension von 120 Mark zu bezahlen. Die Gemeinde Zimmersrode befand sich (schon) damals in einem "notorischen Notstand".
    Roland Siebert, Neuental