Wussten Sie schon, ... Unbekanntes Melsungen

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Marktmeister-Figur

Wussten Sie schon, ...

  • ... das Telefon im Jahr 1902 in Melsungen Einzug hielt? Zunächst war um die Jahrhundertwende ein Telegrafenamt installiert worden, welches dann von der neuen Technik ersetzt wurde. Zunächst gab es in der damaligen Kreisstadt 20 Anschlussteilnehmer, 1913 besaßen schon 72 Einwohner der Stadt ihr eigenes Telefon. Thomas Schattner, Wabern

  • ... das älteste von Melsungen bekannte Bild ein Stich des Chronisten Scheffer-Dilich ist? Das Kunstwerk eröffnet einen interessanten Blick auf die bauliche Situation um 1590.

  • ... dass im Mittelalter der alte Stadtkern Melsungens von einer etwa sechs Meter hohen Ringmauer umschlossen war - mit Türmen, Toren, Mauer-(Schieß-)schlitzen und einem ungedeckten Wehrgang, der an der Innenseite des gesamten Mauerringes entlang führte ?

  • ... die Stadt Melsungen im Mittelalter durch Stadtmauer, Türme und einen Graben geschützt wurde? Später verfielen Mauern und Türme zum Teil. Die Steine wurden zum Pflastern und für Grundmauern verwendet, der Graben zugeschüttet und als Gartenland genutzt.

  • ... in früheren Zeiten zur Trinkwasserversorgung in der Melsunger Innenstadt vor allem die Brunnen beim Schloss, bei der Kirche und am Markt dienten? In der ursprünglichen Tiefe - etwa vier Meter - ist nur noch der Brunnen am Schloss vorhanden. Die beiden anderen wurden kürzlich bis auf eine Wassertiefe von etwa 85 Zentimeter zubetoniert.

  • ... dass früher alljährlich ein "Marktmeister" gewählt wurde, der für Ordnung auf den Märkten sorgte? Einen solchen stellt vermutlich die geschnitzte Figur am Haus Ecke Marktplatz und Brückenstraße (Café) in Melsungen dar.

  • ... wie die Buchstaben "W. G. N. B. D. B. S. V. S. D. M. K." an einem Stein der Bartenwetzerbrücke in Melsungen gedeutet werden? "Wo Gott nicht bauet, da bauen sie umsunst, segne diese meine Kunst."

Dr. Ehrhart Appell, Melsungen


Wissenswertes über Melsungen auch unter: