Stiftskirche in Rotenburg

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Stiftskirche in der Neustadt
Innenansicht

In der "Neustadt" von Rotenburg entstand ab der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts die Stiftskirche St. Maria und Elisabeth (auch: Neustädter Kirche), die als Kirche für das Kollegialstift Rotenburg erbaut wurde.

Bauwerk und Geschichte

Mit dem Bau der Kirche für das Kollegialstift Rotenburg wurde im Jahre 1370 begonnen.

Nach der Fertigstellung und Weihe des Chores und der Errichtung von zwei Langhausjochen wurden die Arbeiten für mehr als einhundert Jahre unterbrochen, bis zur Fertigstellung der Kirche im Jahre 1501.

Im Jahr 1822 wurde zwei der fünf Joche abgerissen. Weitere Umbauten erfolgten 1892 und 1952.

In der Kirche findet sich ein spätgotischer Taufstein sowie die Gruft der Landgrafen von Hessen mit einem Spätrenaissanceportal von 1651. Bestattet sind hier Landgraf Hermann und seine Gemahlin Kunigunde Juliane von Anhalt-Zerbst.


Kirchenglocken

Am Ostersonntag 1996 wurden die vier neuen Bronzeglocken geweiht, welche 1995 von der Glockengießerei Bachert in Heilbronn durch großzügige Spenden gegossen wurden. Sie ersetzen die 1886 vom Bochumer Verein gegossenen Stahlglocken. Die Schlagtöne der neuen Glocken sind d', f', g' und b'.

Kleinste der ehemaligen Stahlglocken vor der Stiftskirche
Größte der ehemaligen Stahlglocken im HKZ


siehe auch

Stiftskirche in Rotenburg

Weblinks