Spiekershäuser Kirche

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Die St. Marien - Kapelle in Spiekershausen gehört zum ev.-luth. Kirchenkreis Münden.

Die kleine, aber feine Kirche zählt zu den ältesten Bauwerken in Spiekershausen.

Geschichte

Die ehemalige Marienkapelle in Spiekershausen stammt aus dem 16. Jahrhundert.

Auf dem Dach der Fachwerk-Kirche wurde ein verschieferter Dachreiter platziert mit einer leicht geschweiften Haube.

Durch ein gotisches Spitzbogenportal betritt der Besucher die Kirche, die heute im Innern durch moderne Holzarchitektur geprägt wird.

Im Innern der Kirche

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Im Innern der Kirche befindet sich der Taufstein aus dem Jahre 1593. Die Kanzel im Renaissancestil stammt aus dem Jahre 1630.

Das große Kruzifix im Chorraum hat Prof. Gustav Eberlein (der in Spiekershausen geboren wurde) für die Kirche in 1898 geschaffen.

Unweit davon befindet sich das wohl schönste Kunstwerk der Kirche, das Sakramentshaus.

Sakramentshaus

Das Sakramentshäuschen in der Spiekershäuser Kirche

Im Innenraum des Gotteshauses gibt es ein Schmuckstück, das dem Laien fast gar nicht auffällt.

Es ist ein Sakramentshäuschen im Altarraum.

Vikar Volkmar Keil schrieb 1985 über das Sakramentshäuschen in der St. Marienkirche: „Das wohl schönste Kunstwerk der Kirche ist das Sakramentshaus. Es ist, wie meist üblich, als kleines Haus mit Giebel gestaltet; über dem Giebel befinden sich Andeutungen von Blattwerk. Im Giebel selbst ist eine prachtvolle Rose dargestellt; an den Seiten der Blüte drei Blätter. Die ausgearbeitete und kunstvoll gestaltete Blüte gehört zu einem Typus, der die Vorlage zur Lutherrose abgegeben hat. Man muss sich dabei nur die beiden inneren Blütenblattreihen durch das Herz und das Kreuz ersetzt denken“.

siehe auch

Weblinks