Schöneberger Schützenfest

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Im Örtchen Schöneberg, heute ein Stdtteil von Hofgeismar, feiern die Bewohner in jedem Jahr vier Tage lang das Schöneberger Schützenfest – doch das Schießen steht nicht im Mittelpunkt.

HNA - Ausgabe Hofgeismar vom 12.7.2010:

Schöneberg. Mit Schießen haben sie nicht viel am Hut, dafür feiern sie lieber: Beim Auftakt des Schöneberger Schützenfests konnten die Gäste so einiges über die Eigenheiten des örtlichen Schützenvereins erfahren.

„Wir nennen uns zwar Schützenverein, sind aber kein eingetragener Verein, sondern eher eine Art Stammtisch, der für die Organisation des jährlichen Schützenfests zuständig ist“, verriet Schützenmeister Jens Ritter. Hauptverantwortlich für die Ausführung des viertägigen Fests seien die Schützenmeister und die so genannten Siebener. „Beim Schützenfest werden die Siebener für das kommende Jahr von den Frauen der Schützenmeister bestimmt“, erläuterte Ritter. Die diesjährigen Siebener, die also im letzen Jahr benannt wurden, werden 2011 zum Schützenmeister aufsteigen.

„Im Altkreis gibt es immer weniger Schützenfeste, uns ist es schon wichtig, diese Tradition zu erhalten“, sagte Thomas Hoberück, der ebenfalls Schützenmeister war. Mit Freibier wurde das Fest am Freitag eingeleitet. Der Umzug am Samstag ist der eigentliche Auftakt. Dieses Mal wurde er aufgrund der Hitze verkürzt – die Mitglieder des Schützenvereins und der Hofgeismarer Fanfarenzug gingen vom Hof Ritter direkt zur Schützenhalle. Im Mittelpunkt des dritten Feiertags stand ein Gottesdienst mit anschließendem Frühschoppen. Mit einem Kindernachmittag endet heute das Fest. Gemütliches Beisammensein und Tanz standen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Zudem waren der kleine Schießstand und die Kegelbahn geöffnet, um den Gästen Abwechslung zu bieten.

Neben den Schützenmeistern waren für die Organisation Sebastian Humme und Andreas Hoberück zuständig. Die neuen Siebener sind Christian Scholle und Heiko Grandjot. (zta)

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