Reithagen in Hofgeismar

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Der Reithagen in Hofgeismar
Zugang zum Reithagen von der Westheimer Straße

Rund um den alten Stadtkern von Hofgeismar finden sich Teile der historischen Stadtmauer und ein die Altstadt umgebender Grüngürtel, besonders an der Bleiche, am Baumhagen, Turnhagen und Reithagen.

Die Hofgeismarer „Hagen“ sind Bepflanzungen der ehemals hier verlaufenden Wallanlagen, die - ebenso wie die Stadtmauer - zur Stadtbefestigung gehörten.

Der Reithagen ist der kleinste der 4 Hagen und liegt vor der ehemaligen Turnhalle.

Von der Westheimer Straße her führt einer der Zugänge zum Reithagen durch einen Torbogen der alten Stadtmauer.

Geschichte

In der Nähe des Reithagens befand sich zum Ende des 19. Jahrhunderts eine Dragonerkaserne. Der Stationierung des 1. hessischen Husarenregiment Nr. 13 folgte in Hofgeismar im Jahre 1875 die Stationierung des Dragoner-Regiments Nr. 5, das im Jahre 1889 nach dem verstorbenen Reichsstatthalter Freiherr von Manteuffel benannt wurde. Während die 1. bis 4. Schwadron in der 1842 fertig gestellten Kaserne (später: Manteuffel-Kaserne) untergebracht wurde, war die 5. Schwadron des Regiments in der Nordkaserne (Ecke Hohler Weg/ Schöneberger Tor) stationiert.

Ein großer Übungsplatz der in Hofgeismar stationierten Reiterregimente war der „Meßhagen“, westlich von Hofgeismar.