Otto der Schütz

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Im Jahre 1340 machte Landgraf Heinrich II. seinen einzigen Sohn Otto, genannt "der Schütz", zu seinem Mitregenten.

1366 stirbt Otto der Schütz völlig überraschend. Auf Grund seiner Mitregentschaft gilt er in der genealogischen Zählung des Hauses Hessen als Otto II..

Landgraf Heinrich II. muss nun für einen neuen Nachfolger sorgen. Zunächst benennt er den Sohn seiner Tochter Elisabeth, die mit dem Herzog Ernst von Braunschweig verheiratet ist. Sein Enkel Otto von Braunschweig führt jedoch ein "wüstes Leben" und äußert sich lieblos über seinen Großvater, so dass dieser ihm schon 1367 das Erbe abspricht und sich für seinen Neffen Hermann entscheidet.

Darauf kommt es zu schweren Kämpfen zwischen der Landgrafschaft Hessen und dem Herzogtum Braunschweig.

siehe auch

Wussten Sie schon, dass ...

  • ... Otto der Schütz, Sohn von Landgraf Heinrich II., Mitregent seit 1340, auf Schloss Spangenberg residierte, in Sage und Dichtung fortlebt? Zur weitesten Verbreitung und Volkstümlichkeit half Gottfried Kinkels Epos "Otto der Schütz" von 1843.
    August Bollerhey, Wehren