Noriyuki Haraguchi

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Das documenta-Lexikon
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Noriyuki Haraguchi ist ein Künstler aus Japan (Jahrgang 1946), der an der documenta 6 teilgenommen hat.

Werk

Noriyuki Haraguchi verblüffte 1977 die Besucher der documenta 6 mit einer ungewöhnlichen Arbeit: Eine große, schwarz gestrichene Stahlwanne dominierte den von ihm gestalteten Raum. Die Wanne war mit Alt-Öl gefüllt und zeigte dem Betrachter eine stark glänzende, bewegungslos opake Oberfläche, die eine enorme schwarze Tiefe suggerierte und auf die Idealvorstellung einer ruhigen, glatten See verwies. Aus einem Abfallprodukt hatte der Künstler ein Bild von großer Klarheit geschaffen. Dabei verwies er sowohl auf die radikalen Setzungen der Minimal Art als auch auf die großen, spiegelnden Lackflächen, wie sie in der traditionellen japanischen Architektur Verwendung finden.[1]

siehe auch

Weblinks und Quellen

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