Ludwig der Junker

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Ludwig der Junker (* 1305; † 2. Februar 1345) war der dritte Sohn von Landgraf Otto I. von Hessen und dessen Frau Adelheid von Ravensberg.

Ludwig erhielt nach dem Herrschaftsantritt seines Bruders Heinrich II. im Jahre 1328 die Burg Grebenstein mit entsprechendem Grundbesitz als Paragium.

Ludwigs Sohn Hermann wurde im Jahre 1367 von Landgraf Heinrich II., nach dem Tod von dessen Sohn Otto der Schütz im Vorjahr, zum Mitregenten und Nachfolger bestimmt.

Vorausgegangen war, dass 1366 Heinrichs einziger Sohn Otto der Schütz völlig überraschend gestorben war. Auf Grund seiner Mitregentschaft gilt er in der genealogischen Zählung des Hauses Hessen als Otto II.

Landgraf Heinrich II. musste nun für einen neuen Nachfolger sorgen. Zunächst benannte er den Sohn seiner Tochter Elisabeth, die mit dem Herzog Ernst von Braunschweig verheiratet war. Sein Enkel Otto von Braunschweig führte jedoch ein "wüstes Leben" und äußerte sich lieblos über seinen Großvater, so dass dieser ihm schon 1367 das Erbe absprach und sich für seinen Neffen Hermann entschied. Daraufhin kam es zu schweren Kämpfen zwischen der Landgrafschaft Hessen und dem Herzogtum Braunschweig.

Literatur

  • Eckhart G. Franz, Das Haus Hessen, Stuttgart 2005

siehe auch

Weblinks