Kurfürst Georg I. Ludwig

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Kurfürst Georg I. Ludwig (* 7. Juli 1660 in Hannover, † 22. Juni 1727 in Osnabrück) war seit dem Jahre 1698 der Nachfolger seines Vaters - Herzog Ernst August von Braunschweig-Calenberg (1629 - 1698) - der im Jahre 1692 zum Kurfürsten erhoben worden war.

Das Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg war das 9. Kurfürstentum des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation (Chur-Braunschweig-Lüneburg, auch Chur-Hannover oder Kurhannover genannt).

Nach dem Tode der Königin Anne Stuart von Großbritannien, die ohne überlebende Nachkommen verstarb, erbte Georg I. Ludwig im Jahre 1714 die britische Königskrone. Entsprechend dem Settlement Act von 1701 fiel die Krone an das Haus Hannover als nächste protestantische Verwandten.

Auf Georg I. Ludwig folgte sein Sohn Kurfürst Georg August (Georg II. von Großbritannien), König von Großbritannien und Irland sowie Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg.

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