Kreisheimatmuseum Frankenberg

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Das Kreisheimatmuseum Frankenberg ist im ehemaligen Zisterzienserinnenkloster St. Georgenberg untergebracht.

Geschichte

Das Kloster wurde im Jahre 1242 von Konrad von Itter im Tal der Nuhne, nördlich von Frankenberg gestiftet, aber schon 1249 vor die Tore der von Landgraf Konrad von Thüringen gegründeten Stadt Frankenberg verlegt.

In der Museumsausstellung geben Möbel, Trachten und Arbeitsgeräte vielfältige Einblicke in das Landleben und die bürgerliche Kultur vergangener Tage, aber auch an das ehemalige klösterliche Leben im Kloster St. Georgenberg.

Mit einem rekonstruierten Hundefuhrwerk wird auch an die ehemaligen Hundebauern in der Region erinnert.

Hunnebürn

Mit Hundegespannen brachten die Allendorfer einst ihre Waren zu den Märkten. Oberhalb zu sehen sind hier geflochtene Körbe. Weil früher gerade im Winter nicht genug Arbeit vorhanden war, mussten viele Männer den Lebensunterhalt durch Korbflechten aufbessern. Unser Foto entstand im Kreisheimatmuseum im Frankenberger Landratsamt. Foto: Klaus Jungheim
(Copyright: HNA)

In früheren Jahrhunderten arbeiteten viele Allendorfer als Korbmacher. Sie flochten Weidenkörbe. Um sie an die Kunden außerhalb Allendorfs auszuliefern, spannten sie Hunde vor ihre Karren und transportierten so die Körbe. So entstand der Name „Hunnebürn“ (Hundebauern).

„Hunnebürn“ war früher ein schlimmes, geringschätziges Schimpfwort für die Allendorfer. Über die Hunde sagte der Volksmund: „Gailercher mit Kralln“ (Gäule mit Krallen).

Die heutigen Bewohner von Allendorf-Eder haben damit aber keine Probleme mehr, aus dem Dorf der armen „Hunnebürn“ ist eine wohlhabende Industriegemeinde geworden.

siehe auch

Weblinks